Gebraten statt gepellt: Mein Kartoffelsalat

Man glaubt es kaum, aber heute war draußen mal kein richtiges Shiet-Wetter. Hieß also, ich werde Licht für’s Shooten haben. Also Loch in den Bauch gefreut und geschaut was von der Weihnachtsfeierei so übrig geblieben ist. Zum Glück haben wir den Lieferservice für uns entdeckt. Also kam REWE am Dienstag vor Weihnachten um 7:30 Uhr bei uns vorbei. Schrecklich…denn der Lieferzeitraum war von 7:30-13:30h. Und so optimistisch wie ich bin, sagte ich: Ach, da die aus Altona kommen wird’s wohl eher später-Ja, genau!! Pustekuchen, schön um 7:30 vom netten REWE-Mann ausm Bett geklingelt worden, völlig unvorbereitet ohne Trinkgeld und nur einem geöffneten Auge nahmen wir unseren riesen Einkauf entgegen. Und wie immer alles top! Nein, ich will hier keine Werbung machen, aber muss wirklich sagen, dass es eine super Alternative ist, sich frische, tolle Produkte nach Hause liefern zu lassen. Das einzig doofe, sind die Plastiktüten (ca. die hälfte sind Papiertüten und der Rest Plastik). Daran sollte Rewe wohl noch arbeiten.

Also, dank der Lieferung war noch einiges Brauchbares vorhanden. Sodass ich Lust auf Kartoffelsalat bekam. Kartoffeln haben immer was uriges und schmecken einfach zu fast allem. Und sie schmecken fast allen! Doch muss es immer der in Mayonnaise ertrinkende Pellkartoffelsalat sein, mit Wurst, sauren Gurken etc.??               Nööö!! Ich hatte Bock auf Feta und krosse Kartoffeln.

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Jetzt die Frage, wie style ich es. Ich hatte Bock auf was natürlich anmutendes, sodass ich mich für das Holz vonner Baustelle (pssscht…) entschied. Tolles verwittertes, stabiles, schweres Holz. Ein Traum diese Maserung (sagt man das so?). Die kleine Schüssel hat meine Mum mir geschenkt, sie ist ihr runtergefallen und dann wollte sie sie wegschmeißen- oh nein, bloß nicht! Schon hatte ich sie mir unter den Nagel gerissen. Ihr müsst nämlich wissen, dass ich dauerhaft auf der akribischen Suche nach „Schrott“ bin. Für mich wertvollstes altes Geschirr, Holz, alte Metallplatten oder sonstiges. Aber was erzähl ich, das sind wohl alle Food-Foto-Begeisterten. Neue Tischdecken, glatt polierte Tische wirken einfach nicht…

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Sollte man diesen Salat in einem kurzen Satz beschreiben, dann: Feuriger, süß-saurer Typ trifft feine Zwiebelnote und cremiger Umgebung.

Was ihr für Zwei braucht:

Ca. 400 g Kartoffeln

Salz, Pfeffer

7 EL Olivenöl

2 Knoblauchzehen

1 Lauchzwiebel

1/2 rote Zwiebel

Chiliflocken

2 TL Sesam

2 TL gemischte Körner

2 EL Rotweinessig

1 EL Zuckerrübensirup + 1 EL Honig

Zitronenabrieb und -saft

100 g Feta 

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Do it:

Kartoffeln schälen und in ca. 2 cm kleine Würfel schneiden. In Salzwasser ca. 10 Min. kochen. Knoblauch, Zwiebeln fein würfeln und Zitrone abreiben. Saft auspressen. Kartoffeln abgießen und abtropfen lassen. In einer Pfanne mit ca. 4 EL Öl auf mittlerer bis hoher Stufe ca. 8 Min. goldbraun braten. Nach der Hälfte der Zeit Zwiebeln, Knoblauch zugeben. Mit Salz, Pfeffer und Chili würzen.

Sesam und Körner fettfrei in einer Pfanne anbraten, bis sie anfangen zu duften. Honig und Sirup zugeben. Mit ca.
3 EL Zitronensaft und Essig ablöschen. Kurz aufkochen und vom Herd ziehen. Mit Salz, Pfeffer würzen und evtl mit etwas Zucker abschmecken. Kartoffeln mit Dressing vorsichtig mischen, Feta zerbröseln und darüberstreuen.

Toll schmeckt der Salat auch, wenn ihr etwas Rucola unterhebt und mit etwas süßem Senf verfeinern. Yammi!!!

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Wer es ein bisschen abwechslungsreich will, macht den Salat einfach mit einer Mischung aus Süß- und normalen Kartoffeln.

Und nu Reingehaun`!

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