Klein, rot, knackig und voll der Bringer – Radieschen!!!

Was steht heute auf’m Plan?

Nach dem tagelangen Schlemmen Zuhause, wird es Zeit für was Leichtes!! Denn am Wochenende hat Mutti wieder Vollgas gegeben und eins nach dem anderen aufgetischt. Und auch der Grieche, das fast einzige Highlight in meinem Heimatdorf der Grillplatten bis zum Umfallen auf der Karte hat, hat uns den Rest gegeben. Chronische Fressnarkose!!!

Auf jeden Fall war das Wochenende mal wieder von viel Fleischeslust geprägt, gut so, aber reicht dann jetzt auch erstmal wieder. Daher wird diese Woche nur noch vegetarisch gekocht, gebruzelt und genossen. Denn wie hörte ich letztens in einer Doku, wer seinen Fleischkonsum auf 350 g in der Woche beschränkt, verhindert bzw. verringert die Abrodung des Regenwaldes. Also Ziel für dieses Jahr: 350 g Fleisch die Woche, mehr nicht!!! Denn Fleisch frisst Land. Ist leider so, daher liebe Leute beschränkt euch ein wenig, legt dafür mehr Wert auf gute Qualität und tauscht einfach mal was aus. Denn ein Burger mit z.B. paniertem Camembert schmeckt ebenfalls göttlich 😉

Wer macht alles mit? 🙂

Hier also mein 1. Vorschlag für „weniger Fleisch“. Knackiger Fenchel, scharfes Radieschen und Haselnüsse mit Röstaroma.

3lemons_Fenchelsalat

 

3lemons_Fenchelsalat

 

Und wer glaubt, dass das Grüne vom Fenchel in den Müll gehört, liegt falsch. Es eignet sich perfekt als „Kräuterersatz“ und schmeckt genauso wie sein Eigentümer – nach Fenchel und ein bisschen nach Dill 🙂 Also perfekt für’s Pimpen von Salat. Da ich Fenchel roh nicht gern esse, brate ich ihn immer an. Hier auch, kurz in Öl geschwenkt, mit Honig beträufelt und gewürzt. Aber fangen wir vorne an:

Für 2 Leutz:

2 kleine Fenchelknollen (inkl. Grün)

3 EL Rapsöl

1 EL Honig

Salz, Pfeffer

1 Bund Radieschen

1-2 Handvoll Haselnüsse

1/2 Zitrone

Zucker

1 EL Weißweinessig

1 Handvoll Rucola

 

Zubereitung:

Fenchel halbieren und keilförmig entstrunken, trockene Enden entfernen, Grün beiseitelegen und Knolle in Scheiben schneiden. 1 EL Öl in der Pfanne erhitzen, Fenchel darin ca. 4 Minuten anbraten. Mit Honig beträufeln und kurz schwenken. Mit Salz, Pfeffer würzen. Haselnüsse grob hacken und in einer Pfanne rösten, bis sie anfangen zu duften. Rucola waschen und trocken schütteln. Radieschen waschen, das Grün entfernen und in Scheiben schneiden. Alles zusammen auf Teller anrichten. Fenchelgrün grob hacken und Salat damit bestreuen. Dressing aus ca. 2 EL Zitronensaft, 1 EL Weißweinessig anmischen. Anschließend 2 EL Rapsöl unterschlagen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker (oder Honig) abschmecken.

Dazu passen Knoblauch-Crostini.

 

3lemons_Fenchelsalat

 

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Und ’nu Reingehaun‘ 🙂

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Für die Seele und alles andere: Nudeln!

Würde es nicht sowas wie die Wissenschaft geben, die alles unerdenkliche prüft und beweist, würden wir einfach immer noch rätseln warum um Gotteswillen wir Nudeln so heftig lieben. Sie machen glücklich, zufrieden, total satt bis zur absoluten Fressnarkose und sind soooooo vielfältig. Ach jaaa, ich könnte jeden Tag ein Loblied auf sie singen, aber dann würde mein Low Carb Konto keine Lobeshymnen mehr auf mich singen. Dann nimmt der, von mir verhasste, Kosename „Specky Becky“ noch wahre Züge an. Nein, nein… in Maßen sind Nudeln ja auch o.k. Dafür dann eben an dem Tag keine Tafel Schoki hinterher (sondern nur mini-Mars, die fallen nicht so ins Gewicht). Jetzt erkenne ich endlich den Sinn hinter einem Essenstagebuch…man sieht beim Aufschreiben, wieviel man in sich reingestopft hat. Immer diese Erkenntnis…wird völlig überschätzt!

 

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Um nun vollends happy zu werden, schnappte ich mir die noch übrigen Tomaten und packte sie auf ein Blech, kurz mit Balsamicoessig beträufelt, mit Zucker bestreut, mit Meersalz und Pfeffer gewürzt – und schwupps ab in den Ofen (240°C, obere Schiene) für ca. 10 Minuten, bis sie so leicht aufgeplatzt sind, der Balsamicoessig schon erstarrt vor Hitze und die Sträuche schon leicht verkohlt. Der Wahnsinn!!!

Dazu eine Handvoll Spaghetti, al dente natürlich (also keinesfalls länger als 7 Minuten) gekocht und 1 Hähnchenbrustfilet gebraten. Der Clou: Keine heftig, fettige Soße sondern einfach nur hauchdünne Knoblauchscheiben, die man am liebsten so wegsnacken wollen würde, Chili, nicht zu knapp und bestes Olivenöl. Jaaa….kurz um: aglio olio!!! I know! But… so klingst nach mehr und nicht nach dem billigsten Gericht auf der Karte, bei dem ein Restaurant die absolut höchste Rendite einfährt!

Bei mir heißen sie: Spaghetti in Knoblauchöl mit Balsamico-Tomaten (und Hähn’schen)

 

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von oben und von vorne… NUDELN

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So geht’s für 2:

300-400 g Strauchtomaten

2 TL Balsamicoessig

6-7 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer, Zucker

150-200 g Hähnchenbrust

1 EL Rapsöl

250 g Spaghetti

3 Knoblauchzehen

1 getrocknete Chilischote

Basilikumstreifen zum Garnieren

 

Zubereitung:

Ofen auf 240° C vorheizen.

Tomaten waschen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Mit Balsamicoessig, 1 EL Olivenöl, Meersalz, Pfeffer und etwas Zucker würzen. Im heißen Ofen ca. 10 Minuten backen.

Hähnchenbrust salzen und pfeffern. In 1 EL Öl ca. 8 Minuten rundherum (in eine großen Pfanne) anbraten und herausnehmen.

Nudeln nach Packungsanweisung al dente garen. Etwas Nudelwasser auffangen. Knoblauch schälen und in sehr feine Scheiben schneiden. 3 EL Olivenöl in die Pfanne geben und Knoblauch und getrocknete Chilischote (leicht zerbröselt) im Öl anschwitzen.

Nudeln zugeben und alles schwenken. Nudelwasser und restliches Öl unterheben, kräftig mit Salz, Pfeffer würzen und köcheln/braten.

Alles zusammen anrichten und mit Basilikum bestreuen. (Den Strauch der Tomaten besser entfernen, sieht zwar auf’m Foto schön aus, schmeckt aber beschis…!)

 

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Und dann heißt es: Ganz schnell wegputzen, sonst droht die Smybiose aus Öl/Nudelwasser/Knoblauchsaft und leicht geschmolzenen Tomaten dahin zu sein.

Wenn ihr Nudeln auch so liebt wie ich, dann teilt diesen Beitrag 😛