Butterflöckchen, Weißröckchen…

Wie mein guter Freund Max immer sagt: „Butterflöckchen müssen überall ran“. Und eins weiß ich nach den letzten 2 Jahren genau: ER HAT RECHT! Denn Butti macht alles soviel geiler, leckerer und einfach deliziös. Sei es die morgendliche Stulle mit feiner selbstgemachter Erdbeer-Rhabarber-Marmelade, als pure Butter mit ein wenig Murray River Salz als i-Tüpfelchen auf nem Rib-Eye-Steak oder als Zugabe zum lauwarmen Couscous…einfach mhhhhh….!!! Heute musste eine Kombi her, die würzigen Käse mit knusprigem und warmem Baguette und Steak vereint, gekrönt mit einem Petersiliensalz und Pilzen in Butter geschwenkt. Hier gilt: Kein Diät-Futter, sondern Genuss pur. Fett als Geschmacksträger ist halt doch das Beste! Oder was meint ihr?

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So geht’s für 2 Personen:

Zutaten:
1/2 Steinofenbaguette
Olivenöl zum Bestreichen
4 Minutensteaks (Schwein)
4 EL Mayonnaise
1 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer
100-140 g Tallegio-Käse (alternativ ein würziger Weichkäse, auch ich habe für heute leider keinen echten Tallegio bekommen, dabei wäre es damit noch soviel besser!!!)
1/2 Bund Petersilie (ca. 10 g)
Meersalz
200 g braune Champignons
30 g Butter

Zubereitung:
Backofen auf 220°C vorheizen. Baguette in Scheiben schneiden und mit etwas Olivenöl beträufeln. Steaks salzen und in heißem Öl von beiden Seiten ca. 30 Sekunden (je nach Dicke) braten. Champignons ggf. mit Krepppapier putzen und im Bratsatz der Steaks ca. 5 Minuten braten. Butter zugeben und Pilze darin schwenken. Mayonnaise mit Zitronensaft mischen, salzen und pfeffern. Petersilie waschen, trocken schütteln und sehr fein hacken. Anschließend mit Meersalz mischen und ggf. mörsern, damit es sich gut verbindet. Baguettscheiben mit Mayonnaise bestreichen, mit Steaks, Käse und Pilzen belegen. Anschließend im Ofen ca. 4-5 Minuten überbacken. Vorm Servieren mit Petersiliensalz bestreuen und etwas Olivenöl besträufeln.

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Und nu weg damit!! Guten Appetit!

Das Petersiliensalz lässt sich auch toll auf Vorrat herstellen, dann einfach immer ein wenig auf die fertige Gemüsepfanne geben, oder ein schnödes Frischkäsebrot damit pimpen. Yummie 🙂 So, ich gehe jetzt auf die erneute Suche nach Taleggio…

Isch glaub‘ es hackt!

Hey,

heute ist es soweit und ich gestehe: Ich mag Hack! Sogar das rohe Mett auf einem frischen Brötchen mit ganz viel Zwiebel, Salz und Pfeffer bringt mich ins Schwärmen. Darum hatte ich mir beim Großeinkauf für die Woche überlegt, es sollte endlich mal wieder was mit Hack geben. Doch was, Bolognese, die wir alle, besonders mein Freund und ikke, so lieben. Eine Hackfleischpfanne mit Pilzen und Porree oder mal was noch nie ausprobiertes. Zugegeben Hackbällchenauflauf ist nicht im klassischen Sinne „Neu“, aber ich habe, zugegeben, noch nie selber eine Bechamel gemacht. Keine Ahnung warum…vielleicht , weil ich nicht so auf diese überbackenen Sachen stehe, es mir meist zu fettig ist oder schlicht weg keinen Bock drauf hatte. Mhhh…keinen Plan, kam halt nicht dazu.

Ich glaube immer noch, dass mir die Bällchen nicht ohne Grund in den Sinn kamen, denn als ich vor 2 Wochen auf einem Kochkurs war, haben wir mit der lieben Cathy Linsenbällchen gemacht. Und da habe ich sie erwischt bzw. ein bisschen gezwungen ein „Bällchengesicht“ für die Kamera zu machen…tja. Seitdem gehen mir Bällchen scheinbar nicht mehr aus dem Kopf.

Für dieses Festmahl braucht man zum Glück fast nur Bio-Hackfleisch und Parmesan zu kaufen, da man die anderen Dinge eigentlich meist im Schrank hat.

Hackbällchen soweit das Auge reicht 😛 Hackbällchenauflauf-2

So geht’s für eine ca. 25 x 25 cm große Auflaufform (von Depot) :

Für die Hackbällchen:

350 g Bio-Hackfleisch (gemischt)
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 EL Senf (Ich liebe den Heimatsenf von KOCHfabrik)
1 EL Zitronensaft
ca. 4-5 EL Paniermehl
1 Ei
Salz, Pfeffer
evtl. Chiliflocken
Pflanzenöl zum Anbraten

Für die Bechamel:

ca. 25 g Butter
ca. 25 g Mehl
ca. 250 ml Milch (je nachdem wie dick ihr sie haben wollt)
Salz, Pfeffer, Muskat

Für die Tomatensoße:

1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
2 EL Tomatenmark
ca. 800 g Dosentomaten
1 kleine Chilischote
1 EL Balsamicoessig
Salz, Pfeffer, Zucker


Hackbällchenauflauf mit Bechamel-2

Zubereitung:

Am besten als Erstes die Tomatensoße zubereiten, dann kann sie ein wenig vor sich hinköcheln und bekommt dieses unverwechselbare Aroma, was sie nur bekommt, wenn sie reduziert und am besten mind. 30 Minuten köchelt. (Es reichen aber auch 10-15 Minuten). 1 Knoblauchzehe hacken. In 2 EL Olivenöl anschwitzen, Tomatenmark zugeben und kurz rösten. Mit Dosentomaten ablöschen. Balsamcicoessig, Salz, Pfeffer, Zucker und gehackte Chili zugeben. Und auf mittlerer Stufe köcheln lassen.

Backofen (Ober/Unterhitze ca. 220°C) vorheizen.

Für die Bällchen…jaaa aus Hack!!!:
Knoblauch und Zwiebeln fein würfeln und mit den restlichen Zutaten für die Hackbällchenmasse vermischen. Am besten mit Händen zu einer homogenen Masse verkneten. Kräftig würzen und zu kleinen Bällchen (ca. golfballgroß) formen. Ca. 2 EL Pflanzenöl in der Pfanne erhitzen. Bällchen portionsweise (evtl. wieder etwas Öl nachgeben) rundherum ca. 3-4 Minuten braten und in die Auflaufform legen.

Sobald alle Bällchen gebraten sind die Bechamel ansetzen. Dafür Butter schmelzen, Mehl mit einem Schneebesen einrühren bis eine homogene Masse entsteht (ca. 30 Sek.) Dann mit warmer Milch aufgießen und kräftig rühren. Anschließend ca. 10 Minuten köcheln lassen und zwischendurch immer wieder kräftig rühren. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat würzen.

Bällchen in der Auflaufform mit Tomatensoße übergießen, Bechamel darüber verteilen und mit Parmesan bestreut im heißen Ofen ca. 20-25 Minuten backen. Bis sich eine schöne goldbraune Kruste gebildet hat. Ich habe den Auflauf die letzten 5 Minuten auf die höchste Schiene geschoben, so gab’s nochmal richtig Hitze von oben 🙂


Hackbällchenauflauf1-2

Natürlich dürfen die frischen Kräuter nicht fehlen, daher am besten mit ein bisschen Basilikum garnieren und dann reingehaun‘ !

Hackbällchenauflauf mit Bechamel und Basilikum-2Ich habe den Bällchenauflauf (wie schön es klingt :O) mit Baguette gegessen. Mein Freund am Abend mit Nudeln und am nächsten Tag gab es zusammen mit Rucola noch ein Sandwich damit. Einfach lecker!

Ein Starlet trifft Risotto

Wilder Knoblauch, Knoblauchkraut oder einfach Bärlauch springt einem jetzt überall mitten ins Auge. Ob beim Discountersupermarkt, beim Markthändler des Vertrauens oder auf der Speisekarte des Lieblingsrestaurants…Bärlauch ist um diese Zeit ein echter Star am Frühlingshimmel. Und ganz genauso sehe ich das auch! Der herrliche Geruch, der mich an meine Lieblingszutat (neben Zitronen:P) den Knoblauch erinnert und die feine Struktur, die ihn so vielfältig einsetzbar macht, machen ihn zum absoluten Favoriten.

Bärlauch_Simone_Neufing-5380

Dazu gibt’s Risotto, für mich immer noch ein herzhafter Milchreis, der gut abgeschmeckt und die perfekte Konsistenz erfordert, damit es mundet. Gute Gemüsebrühe, würziger Parmesan plus frische Zutaten sind Voraussetzung für ein gutes Risotto. Und dann ist alles erlaubt. Ich hatte noch ein paar Erbsen im Tiefkühlfach und frische Stangenbohnen zusammen mit dem Bärlauch gekauft. Es sollte also ein grünes Risotto werden. Taddaaa… da isses:

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Was ihr braucht (2P):

1 Knoblauchzehe

1 Schalotte

2 EL Rapsöl

200 g Risottoreis

1 guter Schluck Weißwein

ca. 700 ml Gemüsebrühe

Salz

1 Bund Bärlauch (ca. 50 g)

ca. 200 g Hähnchenbrustfilet

ca. 100-150 g Stangenbohnen

ca. 50 g Erbsen

Zitronensaft

ca. 30-40 g frisch geriebener Parmesan

Pfeffer

1 Handvoll Portulak

Tipp: ca. 100 g Cocktailtomaten für’s Auge und das i-Tüpfelchen

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Zubereitung:

Knoblauch und Schalotte fein würfeln. Beides in 1 El Öl kurz anschwitzen. Risottoreis zugeben, kurz anbraten (bis er leicht am Boden anpappt), dann mit einem guten Schuss Weißwein ablöschen. Sobald die Flüssigkeit aufgesogen ist, eine Kelle heiße Gemüsebrühe zugeben. Dieses immer wiederholen, sobald der Reis kaum noch mit Flüssigkeit bedeckt ist. Der Reis ist nach ca. 20 Minuten fertig (im Inneren soll er noch leicht bissfest sein).

Inzwischen Hähnchenbrust abspülen, trocken tupfen und mittig eine ca. 3-4 cm tiefe Tasche hineinschneiden. Bärlauch waschen, trocken schütteln und fein hacken (bzw. schneiden). Einen Teil des Bärlauchs in die Hähnchentaschen füllen. Mit einem Holzspieß (Zahnstocher) quer verschließen. Anschließend Hähnchen salzen und in heißem Öl (ca. 1 EL) ca. 8 Minuten rundherum goldbraun braten.

Stangenbohnen waschen und in kochendem Salzwasser ca. 8 Minuten kochen. Kurz vor Ende der Garzeit die TK-Erbsen zugeben. Anschließend beides abgießen.

Parmesan zum Reis geben, unterheben uns kräftig mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken. Den restlichen Bärlauch unterheben und mit dem Gemüse anrichten. Hähnchenbrustfilet vom Spieß befreien, pfeffern und vorsichtig aufschneiden. Zum Risotto servieren. Portulak waschen und erst kurz vor dem Servieren auf dem Risotto drapieren, sonst wird er schlapp und warm. Das mag keiner 🙂

Wer möchte, schmeißt noch eine Handvoll Cocktailtomaten in den Bratsatz des Hähnchens. Kurz anbraten, würzen und anschließend auf dem Risotto drapieren. Gibt eine herrlich fruchtige Note und die Farben sind natürlich auch der Knaller!

Und nu: Reingehaun‘!

Klein, rot, knackig und voll der Bringer – Radieschen!!!

Was steht heute auf’m Plan?

Nach dem tagelangen Schlemmen Zuhause, wird es Zeit für was Leichtes!! Denn am Wochenende hat Mutti wieder Vollgas gegeben und eins nach dem anderen aufgetischt. Und auch der Grieche, das fast einzige Highlight in meinem Heimatdorf der Grillplatten bis zum Umfallen auf der Karte hat, hat uns den Rest gegeben. Chronische Fressnarkose!!!

Auf jeden Fall war das Wochenende mal wieder von viel Fleischeslust geprägt, gut so, aber reicht dann jetzt auch erstmal wieder. Daher wird diese Woche nur noch vegetarisch gekocht, gebruzelt und genossen. Denn wie hörte ich letztens in einer Doku, wer seinen Fleischkonsum auf 350 g in der Woche beschränkt, verhindert bzw. verringert die Abrodung des Regenwaldes. Also Ziel für dieses Jahr: 350 g Fleisch die Woche, mehr nicht!!! Denn Fleisch frisst Land. Ist leider so, daher liebe Leute beschränkt euch ein wenig, legt dafür mehr Wert auf gute Qualität und tauscht einfach mal was aus. Denn ein Burger mit z.B. paniertem Camembert schmeckt ebenfalls göttlich 😉

Wer macht alles mit? 🙂

Hier also mein 1. Vorschlag für „weniger Fleisch“. Knackiger Fenchel, scharfes Radieschen und Haselnüsse mit Röstaroma.

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Und wer glaubt, dass das Grüne vom Fenchel in den Müll gehört, liegt falsch. Es eignet sich perfekt als „Kräuterersatz“ und schmeckt genauso wie sein Eigentümer – nach Fenchel und ein bisschen nach Dill 🙂 Also perfekt für’s Pimpen von Salat. Da ich Fenchel roh nicht gern esse, brate ich ihn immer an. Hier auch, kurz in Öl geschwenkt, mit Honig beträufelt und gewürzt. Aber fangen wir vorne an:

Für 2 Leutz:

2 kleine Fenchelknollen (inkl. Grün)

3 EL Rapsöl

1 EL Honig

Salz, Pfeffer

1 Bund Radieschen

1-2 Handvoll Haselnüsse

1/2 Zitrone

Zucker

1 EL Weißweinessig

1 Handvoll Rucola

 

Zubereitung:

Fenchel halbieren und keilförmig entstrunken, trockene Enden entfernen, Grün beiseitelegen und Knolle in Scheiben schneiden. 1 EL Öl in der Pfanne erhitzen, Fenchel darin ca. 4 Minuten anbraten. Mit Honig beträufeln und kurz schwenken. Mit Salz, Pfeffer würzen. Haselnüsse grob hacken und in einer Pfanne rösten, bis sie anfangen zu duften. Rucola waschen und trocken schütteln. Radieschen waschen, das Grün entfernen und in Scheiben schneiden. Alles zusammen auf Teller anrichten. Fenchelgrün grob hacken und Salat damit bestreuen. Dressing aus ca. 2 EL Zitronensaft, 1 EL Weißweinessig anmischen. Anschließend 2 EL Rapsöl unterschlagen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker (oder Honig) abschmecken.

Dazu passen Knoblauch-Crostini.

 

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Und ’nu Reingehaun‘ 🙂

Für die Seele und alles andere: Nudeln!

Würde es nicht sowas wie die Wissenschaft geben, die alles unerdenkliche prüft und beweist, würden wir einfach immer noch rätseln warum um Gotteswillen wir Nudeln so heftig lieben. Sie machen glücklich, zufrieden, total satt bis zur absoluten Fressnarkose und sind soooooo vielfältig. Ach jaaa, ich könnte jeden Tag ein Loblied auf sie singen, aber dann würde mein Low Carb Konto keine Lobeshymnen mehr auf mich singen. Dann nimmt der, von mir verhasste, Kosename „Specky Becky“ noch wahre Züge an. Nein, nein… in Maßen sind Nudeln ja auch o.k. Dafür dann eben an dem Tag keine Tafel Schoki hinterher (sondern nur mini-Mars, die fallen nicht so ins Gewicht). Jetzt erkenne ich endlich den Sinn hinter einem Essenstagebuch…man sieht beim Aufschreiben, wieviel man in sich reingestopft hat. Immer diese Erkenntnis…wird völlig überschätzt!

 

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Um nun vollends happy zu werden, schnappte ich mir die noch übrigen Tomaten und packte sie auf ein Blech, kurz mit Balsamicoessig beträufelt, mit Zucker bestreut, mit Meersalz und Pfeffer gewürzt – und schwupps ab in den Ofen (240°C, obere Schiene) für ca. 10 Minuten, bis sie so leicht aufgeplatzt sind, der Balsamicoessig schon erstarrt vor Hitze und die Sträuche schon leicht verkohlt. Der Wahnsinn!!!

Dazu eine Handvoll Spaghetti, al dente natürlich (also keinesfalls länger als 7 Minuten) gekocht und 1 Hähnchenbrustfilet gebraten. Der Clou: Keine heftig, fettige Soße sondern einfach nur hauchdünne Knoblauchscheiben, die man am liebsten so wegsnacken wollen würde, Chili, nicht zu knapp und bestes Olivenöl. Jaaa….kurz um: aglio olio!!! I know! But… so klingst nach mehr und nicht nach dem billigsten Gericht auf der Karte, bei dem ein Restaurant die absolut höchste Rendite einfährt!

Bei mir heißen sie: Spaghetti in Knoblauchöl mit Balsamico-Tomaten (und Hähn’schen)

 

Spaghetti mit Balsamico-Tomaten_IMG5279 (1 von 1)

von oben und von vorne… NUDELN

Spaghetti mit Balsamico-Tomaten_IMG5330 (1 von 1)

 

So geht’s für 2:

300-400 g Strauchtomaten

2 TL Balsamicoessig

6-7 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer, Zucker

150-200 g Hähnchenbrust

1 EL Rapsöl

250 g Spaghetti

3 Knoblauchzehen

1 getrocknete Chilischote

Basilikumstreifen zum Garnieren

 

Zubereitung:

Ofen auf 240° C vorheizen.

Tomaten waschen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Mit Balsamicoessig, 1 EL Olivenöl, Meersalz, Pfeffer und etwas Zucker würzen. Im heißen Ofen ca. 10 Minuten backen.

Hähnchenbrust salzen und pfeffern. In 1 EL Öl ca. 8 Minuten rundherum (in eine großen Pfanne) anbraten und herausnehmen.

Nudeln nach Packungsanweisung al dente garen. Etwas Nudelwasser auffangen. Knoblauch schälen und in sehr feine Scheiben schneiden. 3 EL Olivenöl in die Pfanne geben und Knoblauch und getrocknete Chilischote (leicht zerbröselt) im Öl anschwitzen.

Nudeln zugeben und alles schwenken. Nudelwasser und restliches Öl unterheben, kräftig mit Salz, Pfeffer würzen und köcheln/braten.

Alles zusammen anrichten und mit Basilikum bestreuen. (Den Strauch der Tomaten besser entfernen, sieht zwar auf’m Foto schön aus, schmeckt aber beschis…!)

 

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Und dann heißt es: Ganz schnell wegputzen, sonst droht die Smybiose aus Öl/Nudelwasser/Knoblauchsaft und leicht geschmolzenen Tomaten dahin zu sein.

Wenn ihr Nudeln auch so liebt wie ich, dann teilt diesen Beitrag 😛

 

 

 

Wat von der Rübe da…..BIDDE!

Ich gestehe, ich finde den Winter, was Saisonalität und die Vielfalt von Gemüse angeht, eher so mittel gut. Deshalb freue ich mich auch riesig, dass der Frühling kommt.

Zum einen habe ich keine Vorliebe für Grünkohl und schon gar keine Vorliebe zum täglichen Steckrüben futtern. Nicht falsch verstehen, ich finde man kann aus allem etwas machen, aber ich seh es nun mal nicht ein, bzw. schaffe es einfach nicht Gerichten trotzdem mit Tomaten, Fenchel und Salate einen sommerlichen Touch zugeben. Mir gefällt die leichte, frische und nicht so deftige Küche besser. Woher das kommt? Keine Ahnung, vielleicht muss ich da meiner Mutti ein wenig die Schuld geben – sorry Mum! Zuhause wurde sehr deutsch gekocht und das hieß: Rouladen, Braten, Rotkohl, Rosenkohl, Schweineschnitzel, Kartoffeln. Nudeln habe ich eigentlich nur als Alternative, von Mutti liebevoll „Extrawurst“ genannt, bekommen, wenn es mal wieder „stippgrütze“ gab. Diese war die grässlichste Essenerfahrung in meinem Leben – sieht aus wie graupiges Mett und riecht angebraten so prägnant, dass es einem vergeht. Aber meine Eltern haben es auf Graubrot geliebt. Tja, so hat nun mal jeder seine Vorlieben. Aber meine Vorliebe war an einem solchen Tag: RAUS! Nudeln mit Tomatensoße habe ich dann wohl das erste Mal mit 18 selber gekocht und gemerkt, dass man diese ja auch mit frischen Tomaten bzw. Dosentomaten machen kann, anstatt Tüte auf und Rühren 🙂 Ja, ich habe für eine Foodfanatikerin relativ spät am Herd gestanden. Ich habe mich nie dafür interessiert, wie Gulasch zubereitet wird, oder wo die Lebensmittel herkommen. Obwohl, zu Beginn meines Lebens hatten wir noch den Garten hinterm Haus voll mit Erbsen, Tomaten und Salat. Oh ja… ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen. Wieviel Erbsen habe ich einfach aufgepuhlt und aufgefuttert. Und später war die Verwunderung groß, wo die alle hin sind. Tja…verputzt! Ätsch… Erbsen gibts leider noch nicht auf’m Markt, aber der Isemarkt in Hamburg ist n Knaller. Denn dort gibt es, unter eine Brücke gelegen, alles was das Herz begehrt. Auch tolle Salatvariationen aus unseren Nachbarländern. Da spielt der Rezeptekopf verrückt 🙂 Da ich noch nie mit Portulak, oder Kubaspinat oder Postelein hantiert habe musste es diesmal eine Handvoll davon sein. Einen Stand weiter gab’s dann Millionen von unterschiedlichsten Rüben, die alle in meinen Jutebeutel wanderten. Rote, gelbe, geringelte, knubblige! Wunderbar, da springt mein Kochherz direkt höher. Also war klar, ab mit denen in die Röhre und schön mit Nudeln zu einem leckeren Gericht zaubern.

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So geht’s für 2 Personen:

Je 1 gelbe, orangene, lila Rübe

je 1 gelbe und rosa Ringelbete

2 Knoblauchzehen

1 rote Zwiebel

2-3 EL Olivenöl

2 EL Zitronensaft

Salz, Pfeffer, Rohrzucker

200 g Tagliatelle

50 g Schinkenwürfel

125 g Crème fraîche

1 guter Schluck Sherry

1 Bund Postelein

evtl. Parmesan

Zubereitung:

Die bunten Dinger in dünne Scheiben hobeln. Knoblauch pressen. Zwiebel in feine Ringe schneiden. Knoblauch mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Zucker vermengen. Öl zugeben. Alles mit den Rüben und Zwiebel mischen und auf’s Backblech geben. Im heißen Ofen ca. 20 Minuten garen und ggf. einmal wenden.

Inzwischen die Nudeln in reichlich Salzwasser al dente garen.

Schinken mit etwas Öl in der Pfanne auslassen. Mit Sherry ablöschen und Crème fraîche unterrühren. Kräftig mit Salz, Pfeffer, Zucker würzen abschmecken.

Nudeln mit Gemüse und Soße anrichten. Portulak waschen und Pasta mit einer Handvoll garnieren.

Wer mag, so wie ich, hobelt noch etwas Parmesan dazu.

Guten Hunger!

Tipp: Wer keine Lust auf rot/lila/gelbe Finger hat, zieht sich am besten ein paar Einmalhandschuhe an. Den Hobel am besten direkt einweichen oder mit Zitrone abreiben.

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Bitte Platz nehmen…Herr Suppenkasper!

Auch wenn heute wirklich gutes Wetter war, kam ich heute nicht in Gang. Irgendwie zu kurz geschlafen, unruhig, Kopfschmerzen…also irgendwie nicht mein Tag. Kennt ihr sicher auch, wenn man sich am liebsten den ganzen Tag im Bett verstecken will, Filme gucken und Fanta trinken 🙂 Und abends dann den Pizzadienst kommen lässt. Aber wenn so gutes Wetter ist, hat man ein kleines Männchen im Kopf, was die ganze Zeit hämmert und sagt: Boaahhh, du kannst nicht den ganzen Tag drin hocken! Und schon fängt die Diskussion an: Kann ich wohl, wo is das Problem?! Mhh, tja wo ist es denn…man könnte bummeln gehen, sich vor ein Kaffee in die Leihdecke mummeln und Leute gucken, man könnte sich die Camera schnappen und das Licht draußen nutzen, man könnte Leute treffen und sich freuen, dass man in Hamburg am Wasser lebt. Und was ist mein einziger Wunsch: Gammelklamotten an, die nichtvorhandene Badewanne vermissen und nix tun! Wie geht’s euch so Mitte Februar?

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Da ich allerdings gestern einkaufen war, musste heute auf jeden Fall noch eine Kochaktion her. Der Entschluss war schnell gefasst: Es gibt Suppe! Denn, wenn man keine Lust auf großen Aufwand hat und trotzdem etwas was die Seele erwärmt haben möchte, dann muss es ein Süppchen sein! Also hier ist meine „Röst-Paprika-Kapern-Suppe“. Toll mit ner Scheibe Baguette oder am nächsten Tag zu ner Handvoll Nudeln.

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Ich habe die Suppe auch schonmal mit frischen Paprikaschoten aus dem Ofen probiert, aber muss leider zugeben, dass die vorgerösteten Tomatenpaprika aus dem Glas einfach mehr Bums haben. Außerdem ist der saure Saft, in dem sie eingelegt sind, eine tolle Säure für die Suppe.

So geht’s:

2 Knoblauchzehen

1 Suppengemüse (Knollensellerie, Möhren, Poree)

Olivenöl

1/2 Glas Tomatenpaprika + 2-3 EL Saft

2 Dosentomaten

1 EL Kapern aus dem Glas

Salz, Pfeffer, Zucker

1/2 Becher Sahne o. Crème fraîche

Zubereitung:

Knoblauch fein hacken. Suppengemüse schälen und würfeln. Olivenöl im Topf erhitzen und Knoblauch darin anschwitzen. Gemüse zugeben und ca. 4 Minuten unter Rühren anbraten. Tomatenpaprika grob zerteilen und zusammen mit etwas Saft und Tomaten in den Topf geben. Aufkochen lassen, Kapern zugeben, mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen und ca. 15 Minuten köcheln lassen. Anschließend alles pürieren, erneut abschmecken und nochmal ca. 10 Minuten köcheln. Ggf. noch etwas Brühe zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Sahne steif schlagen. Suppe mit Basilikum und einem Kleks Sahne garnieren.

oder mit dem Linsentopping:

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Topping:

100 g Belugalinsen (schwarze Linsen)

300 ml Wasser

1 Knoblauchzehe

Basilikum

Salz, Pfeffer, Chili

Olivenöl, Essig

Zubereitung:

Linsen nach Packungsanweisung zubereiten. Knoblauch fein hacken, Basilikum in Streifen schneiden. Getrocknete Chili fein hacken. Alles mit Linsen mischen, mit etwas Öl und Essig verfeinern und kräftig würzen. Anschließend Suppe mit ca. 1-2 EL garnieren und servieren.

IMG_3486Und nu Reingehaun‘ ! Lasst’s euch schmecken 😉

 

Ein Stück Fleisch als bester Liebesbeweis!

Wer noch nicht mitbekommen hat, dass Valentinstag ist, hat Schwein gehabt! Denn mal ehrlich, von allen Ecken lächeln einen kleine Engelchen von rot-goldenen Kärtchen an, oder es gibt die 20tausendste Sonderedition von Ferrero in Herzform…denn nur so kann man seiner Liebsten oder seinem Liebsten zeigen wie sehr man ihn oder sie liebt. Ich verstehe sehr gut, dass Frauen sich wünschen mal einen Liebesbeweis zu bekommen, denn mal ehrlich wem ist es schon ausreichend, wenn Müll raus bringen der einzige etwas versteckte „Ich liebe dich“-Beweis ist. Doch irgendwie ist es auch einfach schade, dass sich dies auf einen Tag im Jahr beschränken soll oder muss. Genau an dem Tag ist „Friede, Freude, Eierkuchen“ angesagt und beide müssen sich ganz viel Mühe geben und der Teufel soll los sein, wenn er keine Blumen besorgt hat. Der Valentinstag ist für diejenigen gut, die sich und ihren Liebsten an den anderen 364 Tagen im Jahr nicht dazu kriegen sich mal ins Zeug zu legen. Da ich wohl auch ab und an zu denjenigen gehöre, die zu selten ein „ich liebe dich, weil du mich vollkommen machst“ über die Lippen bringen, habe ich mich für eine Liebe geht durch den Magen Variante entschieden. Es stellte sich die Frage, was genau ihn bzw. den MANN glücklich macht. Die Antwort war klar: Ein geiles Stück Fleisch! Also Rinderhüftsteak beim Fleischer geholt und eine wunderbar cremige Pfeffer-Weinbrand-Soße dazu diniert. Sehr selbst!

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Rinderhüftsteak mit Pfeffer-Weinbrand-Soße und Kartoffelwedges für 2 Personen:

600 g Kartoffeln

Olivenöl

Thymian

Salz, Pfeffer

2 Rinderhüftsteak (je ca. 150-200 g)

1 Schalotte

1 Knoblauchzehe

1 EL Butter

2 EL Weinbrand

400 ml Rinderbrühe

50 ml Sahne

1 TL rosa Pfefferbeeren

Zubereitung:

Backofen auf 220° C vorheizen. Kartoffeln waschen, in Spalten schneiden und in einer Schüssel mit 2-3 EL Öl, Salz, Pfeffer und einigen Thymianblättern mischen. Alles auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und im Ofen ca. 30 Minuten goldbraun backen. Inzwischen Schalotte und Knoblauch sehr fein würfeln. 1 EL Butter und 1 EL Öl im Topf erhitzen und Schalotten, Knoblauch darin anschwitzen. Mit Rinderbrühe, Weinbrand ablöschen und ca. 10-15 Minuten einköcheln lassen. Steaks salzen, pfeffern und mit Olivenöl einreiben. In einer heißen Pfanne auf mittlere bis hoher Stufe ca. 4 Minuten rundherum braten. Je nach gewünschtem Garzustand. Anschließend in Alufolie wickeln und kurz ruhen lassen. Rosa Pfefferbeeren und Sahne in die Soße geben, nochmals kurz aufkochen und mit Salz, Pfeffer abschmecken. Alles zusammen anrichten und wegrandalieren! Yammie!

Tipp: Ihr könnt das Fleisch auch nur 1 Minute scharf anbraten und anschließend im Ofen bei ca. 150°C noch 10 Minuten fertig garen. Jedoch hier etwas unglücklich, weil die Kartoffeln bei einer anderen Temperatur gegart wurden und der Ofen viel zu heiß ist.

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Zumindest habe ich hiermit meinen Männe für’s nächste Jahr besänftigt, was das Liebe-Haben-Wollen angeht! Was habt ihr euch einfallen lassen? Oder findet ihr den Valentinstag sinnfrei?

Süß, süßer…Batate!

Moin,

entschuldigt bitte, dass es die letzte Zeit etwas ruhiger geworden ist, aber es hat sich bei mir beruflich ziemlich viel verändert, sodass ich zur “Neusortierung” gezwungen war. Manche Menschen verstehen einfach nicht, dass die persönliche Freiheit ein großes Stück, nein ein riesen Stück wichtiger für einen sein sollte. Und Jonglieren mit Personen unnötig und unschön ist. Ich werde definitiv niemals verstehen, dass man einen leidenschaftlichen Menschen einschränken möchte, damit er wie in einem Zahnrad vor sich hin arbeitet ohne nach links oder rechts zu weichen. Einfach schade!!! Aber wie heißt es immer so schön: Wenn irgendwo eine Tür zu geht, geht eine andere auf!!! Und bei mir steht sie zum Glück sperrangelweit offen, sodass ich einen Dank in den Süden schicke 😉 Ganz ehrlich, manchmal braucht man einen Tritt in den Allerwertesten, und sollte seine Träume nicht immer vor sich her schieben und auf den perfekten Zeitpunkt warten. Der kommt nämlich niemals und auch kaltes Wasser ist Wasser in dem man schwimmen kann.

Aber genug der “Schwafelei”!!! Heute war tolles Wetter und somit hatte ich fantastische Voraussetzungen für gutes Licht beim Shooten. Ich weiß nicht, wer von euch schonmal versucht hat Kumpir zumachen. Eine große Kartoffel zu finden, die sich wunderbar füllen lässt. Daher habe ich mich gleich für Süßkartoffeln entschieden, die bekanntlich größer ausfallen als unsere heimischen Kartöffelchen. Zugegeben, es dauert relativ lange bis die Dinger gar sind, aber für den finalen Geschmack lohnt es sich allemal.

Zur Info: Kumpir ist eine warme Ofenkartoffel, die mit verschiedenen Toppings garniert wird. Viel frisches Gemüse + lecker würzige Soße.

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So geht’s:

2 mittelgroße Süßkartoffeln

Butter

1 Scheibe Gouda (mittelalt)

125 g Bulgur

2 Tomaten

2 EL Tomatenmark

Salz, Pfeffer, Zucker

1-2 EL Zitronensaft

1 TL Harissa

1 Handvoll Rucola

Petersilie

1/2 Gurke

1/2 rote Zwiebel

1 Knoblauchzehe

Soße:

100 g Schafskäse

3-4 EL Milch

Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Zubereitung:

Ich habe die Kartoffel mit Schale ca. 20 Min. in Salzwasser vorgekocht. Den Ofen auf 225° C vorgeheizt, Kartoffel aufgeschnitten, mit der Gabel leicht ausgekratzt und mit Gouda und Butter gemischt und im Ofen nochmal ca. 15-20 Min. gebacken (geht auch in Alufolie gewickelt). Die Garzeit richtet sich sehr nach der Größe der Batate, testet einfach mit einem Messer ob sie innen auch schon gar ist. Inzwischen 125 g Bulgur nach Packungsanweisung zubereiten. Tomatenmark, gehackter Knoblauch, 1 EL Butter, Harissa, gehackte Petersilie unterrühren. Gurke und Tomaten in feine Würfel schneiden und unterheben. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft abschmecken. Schafskäse mit Milch glattrühren, mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.

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Kartoffel mit Bulgursalat, Rucola und Schafskäse-Dip anrichten. Mit Zwiebelringen garnieren. Und jetzt auslöffeln!

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Die haben’s mir angetan…

Dies Wochenende war wunderbar lang, denn ich hatte den Freitag frei und konnte es Samstagmorgen kaum fassen, dass es erst Samstag war und man das ganze Wochenende noch vor sich hatte. Bombastisch, oder wie jemand anderes sagen würde: GROßartig! Da mein Freund seine Ausbildung bestanden hatte, war dieses Wochenende allerdings nicht von Fotografie, Essen oder Rezepte entwickeln geprägt, sondern wurde einzig und allein für die Dinge, die einen am nächsten morgen ärgern, genutzt. Wir wollen das hier jetzt nicht breittreten, aber trotzdem fühle ich mich heute ein wenig gerädert und frage mich wo der Sonntag hin ist 😛

Um wenigstens eine sinnvolle Tat heute zu tun, dachte ich mir es wäre wieder Zeit für einen dadam…. Blogeintrag!

Ja, ich gebe es zu, ich habe an einem Tag zwei Rezepte mit Kichererbsen-Buletten bzw. Falafel gemacht und zwar letztes Wochenende, weil es schon abzusehen war, das dies Wochenende kaum Zeit dafür bleiben würde. Daher dachte ich mir letztes Wochenende wenn ich schonmal Falafel mache, dann doch gleich ordentlich auskosten. Und da ich gefühlt 20 Stück von den Dingern hatte, war eh klar, dass die 2-3 Tage gegessen werden würden. Aber natürlich in unterschiedlichen Varianten. So kam es, dass ich eine derbe scharfe Tomatensoße ca. 40 Min. einkochen ließ (das ging wunderbar nebenbei) und dazu gab’s Falafel, Rucola, Lauchzwiebeln, Brot und Joghurt. Simpel, aber geil! Um nicht zu sagen asshorny (LG an Heide) = arschgeil!

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Ich gestehe: scharfe Tomatensoße ist definitiv mein Paradestück, denn diese habe ich meiner Meinung nach perfektioniert. Vielleicht nicht für jeden, aber ich liebe sie abgöttisch! Denn sei es zu lecker Brot, Nudeln, Hähnchen oder einfach als Sugo für Bratkartoffeln (so findet man sein MOJO).

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Falafel-Teller mit ganz viel Bähm:

3 Knoblauchzehen

1 rote Zwiebel

Olivenöl

1 EL Tomatenmark

1 Schuss Weißwein (kann auch durch etwas Zitronensaft ersetzt werden)

1 Dose Tomaten

1 getrocknete Chili

Salz, Pfeffer, Zucker

1 EL Balsamicoessig (dunkel)

2 Lauchzwiebeln

2-3 Stiele Petersilie

ca. 6 EL Joghurt

pro Person ca. 4-5 Falafeln (Rezept siehe Ein Sandwich für alle Fälle)

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Zubereitung:

Knoblauch fein hacken oder in feine Scheiben schneiden. Zwiebel fein würfeln. 3 EL Öl in der Pfanne erhitzen und beides darin ca. 1 Minute unter Rühren anschwitzen. Tomatenmark zugeben und mit anrösten (ca. 30 sek.), dann mit Weißwein ablöschen, kurz köcheln lassen und Tomaten zugeben. Chili mit den Fingern oder dem Messer zerkleinern und zugeben. Alles mit Balsamico, Salz, Pfeffer und ca. 1 TL Zucker würzen und ca. 30-40 Min. köcheln lassen. Zwischendurch immer mal wieder umrühren und ggf. noch etwas Wasser zugeben (wenn ihr es mit Nudeln esst, dann einfach etwas Nudelwasser zugeben). Das Geheimnis ist definitiv nur das Eingekoche!!! Die beste Tomatensoße braucht nun mal Zeit. Zum Schluss könnt ihr noch etwas Olivenöl rüberträufeln und nochmals abschmecken. Und glaubt mir Tomaten brauchen immer Säure und Süße, daher der Essig/Wein und der Zucker. Mit einer Handvoll gewaschenem Rucola in eine Schüssel geben. Lauchzwiebeln in Ringe schneiden und mit Falafeln dazugeben. Alles nochmal mit Salz, Pfeffer würzen und mit etwas Joghurt (evtl. mit Zitronensaft verfeinert) und gehackter Petersilie anrichten.

Dazu schmeckt Brot, denn das saugt die übrige Soße auf dem Teller fantastisch auf! Ich hatte ein gekauftes mit Zwiebeln.

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Und nu : REINGEHAUN‘ !!!!