Ein Sandwich für alle Fälle!

Es war Freitag und ich überlegte mir, was ich am Wochenende kochen sollte. Klar war, es sollte wieder geshootet werden- und da Sturm und Regen von Petrus geschickt wurden, musste es ein dankbares Essen sein. Dankbar im Sinne, von „alle Zutaten, die übrig bleiben können auch anderweitig verwenden werden“ und „es sieht trotz beschissenem Licht fabulös aus“ 😉 Und Burger, Sandwiches oder übermäßig belegte Brote sind meiner Meinung nach, nach Tomaten das dankbarste „Food“ für Fotos. Also Sonntag eklig früh aufgestanden und Küche ins Chaos versetzt. Ich hatte nur keinen Bock auf Hackfleisch-Buletten, daher habe ich mich für ne vegetarische Variante entschieden. So probierte ich das erste Mal eigene Falafeln bzw. Kichererbsenbuletten herzustellen. Und nach dem ersten völlig daneben gegangen Versuch (viel zu wenig Paniermehl und somit ein Fett-Teig-Gemisch hergestellt, ihhh bah!) klappte es dann echt gut und schmeckte wie vom Dönermann unseres Vertrauens. Abgesehen vom triefenden Fett, denn man kann die Dinger auch in nur 1-2 EL Öl anbraten. Genauso gut und man schmeckt wenigstens noch was von den enthaltenen Zutaten, anstatt nur FETT! Und jaaaa, mir ist bewusst das dieses Sandwich Schrägstrich Burger niemals so in den Mund passt, aber mit den Händen fest zusammen gedrückt und Mund soweit wie nur möglich aufgerissen macht’s möglich! Also probiert’s aus! Und ganz wirklich ehrlich ich versichere euch: Es schmeckt echt genial! Das süße vom Apfel, das knusprige Brot, die geschmorten Zwiebeln und die würzige Falafel machen das Brotding zu einen meiner Favoriten!

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Falafel oder Bulette oder vegetarischer Klops:

Für ca. 8 Stück:

1 Dose Kichererbsen (400 g)

1 Knoblauchzehen

1/2 rote Zwiebel

ca. 50 g Paniermehl (wer möchte kann auch die Hälfte mit geröstetem Sesam ersetzen)

1 Ei

gehackte Petersilie

Salz, Pfeffer, Zucker

und natürlich Zitronen- oder Limettensaft

Zubereitung:

Kichererbsen kurz abspülen und abtropfen lassen. Mit den restlichen Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Pürierstab pürieren (ca. 30 Sek.). Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft abschmecken. Die Konsistenz sollte so sein, dass beim Formen von Bällchen kaum was an den Händen haftet. Dann je nach Größenbelieben ca. 8-10 Bällchen formen und leicht flachdrücken. Portionsweise in 1-2 EL Öl ausbacken.

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Oben drauf für ca. 8 Sandwiches:

10 ml Ketchup + 6 EL grober Senf + 3 EL Majo = Soße

2 Äpfel (am besten n Rotbackigen)

4 Goudascheiben

2-3 große rote Zwiebeln

Salz, Pfeffer, Zucker

16 Scheiben Baguette-Brot (könnt auch Graubrot, Toast oder sontwas nehmen)

Essig

Zubereitung:

Ketchup, Senf und Majo vermischen. Äpfel in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Scheiben mit etwas Zucker bestreuen und in etwas Öl in der Pfanne braten. Goudascheiben halbieren und auf die frisch gebratenen Falafeln geben. Falls sie schon kalt sind oder ihr die vorbereitet habt, dann einfach nochmal kurz mit Oberhitze und Gouda in den Ofen. Zwiebeln in dünne Ringe schneiden und in 3 EL Öl ca. 1-2 Minuten anschwitzen. Mit ca. 2 EL Zucker bestreuen, mit Essig ablöschen, mit Salz, Pfeffer würzen und ca. 5 Min. köcheln lassen.

Brotscheiben ebenfalls in etwas Butter oder Öl kross braten (ca. 30 sek. pro Seite) oder einfach nur toasten 😉 Eine Scheibe mit der Soße bestreichen, mit Falafel-Gouda, Apfelscheibe, Zwiebelringen und Rucola belegen. Brot als Deckel oben drauf. FERTIG!

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Und jetzt reingehaun oder ab in Alufolie und mit zur Arbeit/uni nehmen. Aber Vorsicht: Da fällt schonmal was raus! Aber ist es nicht das beste Essen, wo rumegesaut wird, die Hände abgeleckt werden dürfen und auch wenn das Essen eigentlich schon verputzt ist immer noch kleine Bröckchen aufm Teller liegen – Yammi!

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Ich wünsche euch ne schöne Woche 😉

Du Nudel, du!

Wer kennt das nicht – wenn’s mal schnell gehen muss kommen Nudeln aufn Tisch. Aber mal ehrlich, es gibt definitiv nix geileres als Nudeln. So kommt es ca. 5 mal in der Woche dazu, dass es bei mir Nudeln gibt. Perfekt als „nix Richtiges mehr im Vorratsschrank“-Essen oder als fantastische kreative Sache bei der man sich mal so richtig ausleben kann. Denn Nudeln, sei es aus Hartweizengrieß, aus Mais, aus Eier oder was weiß ich, sind sehr dankbar. Ich habe mir die letzten Jahre angewöhnt nicht mehr Nudeln mit Soße sondern Soße mit Nudeln zu essen. Im Klartext: Macht den Gemüseanteil größer als die Ration Nudeln und das wichtigste der letzten Jahre: Eine gute Tomatensoße ist nur gut, wenn Sie lange genug eingekocht wurde!! Aber zu dem Thema bald mehr, denn mein alleralleraller liebstes Gericht der Welt sind nun mal Nudeln mit Tomatensoße, mal scharf mal weniger scharf! Aber lassen wir das, denn es geht um die Resteverwertung und den Genuss nach ein wenig Geschnippel und Gekoche. Kurz nach dem Vorratscheck war klar, dass es Tortiglioni mit ner Pilzsoße geben würde.

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Es streiten sich die Geister, wenn es darum geht, ob man das Nudelwasser vorm Kochen oder erst später salzen sollte – mal ehrlich, völlig latte! Durch vorheriges salzen verändert sich nur der Siedepunkt des Wassers, aber um wieviel… bestimmt gerade mal 30 sek. Und das ist nun echt egal! Besser als ganz zu vergessen das Salz rein soll. Und immer dran denken ca. 1 TL pro Liter Wasser. Und lasst die Nudeln schwimmen! Bloß nicht n Topf mit ca. 4,5cm Durchmesser für 250 g Nudeln…,jaja Übertreibung, seh ich ein! Aber liebe Männer, wir Frauen übertreiben nun mal, damit es für euch anschaulich wird und ihr uns ernst nehmt!

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Ich habe mir angewöhnt, fast das gesamte Gemüse (z. B. bei Currys, Soßen oder Sonstigem) separat anzubraten, damit das Gemüse halbwegs bissfest bleibt und nicht mittels Zunge einfach am Gaumen zerdrückt werden kann. Das muss nun wirklich nicht sein, dann kann man auch den Fertigprodukte-Scheiß in sich reinstopfen – kommt ungefähr aufs Selbe raus! Also fing ich an, die Pilze, je nach Größe zu halbieren oder zu vierteln und dann mit reichlich Kräutern (TK Kräutermischung italiano) in etwas Butter anzubraten. Danach ab zur Seite damit und die restlichen Zutaten im Bratfett der Pilze anzuschwitzen- so habt ihr den genialen Geschmack der Pilz-Röstaromen immer dabei! Das verwendete Pesto ist der Knaller, wirklich! Ja, ich gebe es zu ich habe das Pesto gekauft. Es kommt oft zum Einsatz, wird jedoch gestreckt, wo draufgeschmiert oder sonst wie zweckentfremdet. Ich liebe das Pesto von Aldi a la Calabrese. Kostet gerade mal 1,19 und macht Tomatensoßen, Sandwiches oder Dips zu einem Erlebnis. Also immer auf Vorrat haben!!!!

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Um nicht ausschweifend zu werden, hier jetzt das Rezept!

Riesen-Nudeln mit Kräuterpilzen in einer feinen Pestosoße oder kurz: Nudeln mit Soße!

Zutaten für 2 Leutz:

Ca. 200 g Nudeln (z.B. Tortiglioni)

2 Knoblauchzehen

1 Schalotte

250 g braune Champignons

2 EL Olivenöl

1 TL italienische TK-Kräuter

1 EL Butter

300 g Cherrytomaten

2-3 EL Calabrese-Pesto (z. B. von Aldi)     Alternativ könnt ihr auch Tomatenmark verwenden

200 ml Sahne

Salz, Pfeffer, Zucker

2 EL Zitronensaft

Zubereitung:

Nudeln nach Anweisung kochen. Pilze je nach Größe halbieren oder vierteln. Knoblauch schälen und würfeln. Schalotte ebenfalls würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen und Pilze darin ca. 5 Minuten anbraten. Hälfte des Knoblauchs zu den Pilzen geben, kurz mit anschwitzen, Kräuter und Butter zugeben und Pilze darin
ca. 1-2 Minuten schwenken. Pilze in einen Teller geben und beiseitestellen (evtl. mit Alufolie abdecken). Knoblauch, Schalotten ins Bratfett geben. Pesto zugeben, anschwitzen. Mit Zitronensaft, etwas Nudelwasser und Sahne ablöschen, aufkochen und ca. 4 Minuten köcheln. Tomaten halbieren und zugeben. Erneut 2 Minuten köcheln lassen. Alles mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Pilze zugeben und erwärmen. Nudeln mit Gemüsesoße anrichten. Gegebenfalls,…NEEEEEEINNNN…auf jeden Fall mit Parmesanhobeln garnieren und mindestens 1 riesen Teller wegrandalieren!!!!

Gebraten statt gepellt: Mein Kartoffelsalat

Man glaubt es kaum, aber heute war draußen mal kein richtiges Shiet-Wetter. Hieß also, ich werde Licht für’s Shooten haben. Also Loch in den Bauch gefreut und geschaut was von der Weihnachtsfeierei so übrig geblieben ist. Zum Glück haben wir den Lieferservice für uns entdeckt. Also kam REWE am Dienstag vor Weihnachten um 7:30 Uhr bei uns vorbei. Schrecklich…denn der Lieferzeitraum war von 7:30-13:30h. Und so optimistisch wie ich bin, sagte ich: Ach, da die aus Altona kommen wird’s wohl eher später-Ja, genau!! Pustekuchen, schön um 7:30 vom netten REWE-Mann ausm Bett geklingelt worden, völlig unvorbereitet ohne Trinkgeld und nur einem geöffneten Auge nahmen wir unseren riesen Einkauf entgegen. Und wie immer alles top! Nein, ich will hier keine Werbung machen, aber muss wirklich sagen, dass es eine super Alternative ist, sich frische, tolle Produkte nach Hause liefern zu lassen. Das einzig doofe, sind die Plastiktüten (ca. die hälfte sind Papiertüten und der Rest Plastik). Daran sollte Rewe wohl noch arbeiten.

Also, dank der Lieferung war noch einiges Brauchbares vorhanden. Sodass ich Lust auf Kartoffelsalat bekam. Kartoffeln haben immer was uriges und schmecken einfach zu fast allem. Und sie schmecken fast allen! Doch muss es immer der in Mayonnaise ertrinkende Pellkartoffelsalat sein, mit Wurst, sauren Gurken etc.??               Nööö!! Ich hatte Bock auf Feta und krosse Kartoffeln.

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Jetzt die Frage, wie style ich es. Ich hatte Bock auf was natürlich anmutendes, sodass ich mich für das Holz vonner Baustelle (pssscht…) entschied. Tolles verwittertes, stabiles, schweres Holz. Ein Traum diese Maserung (sagt man das so?). Die kleine Schüssel hat meine Mum mir geschenkt, sie ist ihr runtergefallen und dann wollte sie sie wegschmeißen- oh nein, bloß nicht! Schon hatte ich sie mir unter den Nagel gerissen. Ihr müsst nämlich wissen, dass ich dauerhaft auf der akribischen Suche nach „Schrott“ bin. Für mich wertvollstes altes Geschirr, Holz, alte Metallplatten oder sonstiges. Aber was erzähl ich, das sind wohl alle Food-Foto-Begeisterten. Neue Tischdecken, glatt polierte Tische wirken einfach nicht…

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Sollte man diesen Salat in einem kurzen Satz beschreiben, dann: Feuriger, süß-saurer Typ trifft feine Zwiebelnote und cremiger Umgebung.

Was ihr für Zwei braucht:

Ca. 400 g Kartoffeln

Salz, Pfeffer

7 EL Olivenöl

2 Knoblauchzehen

1 Lauchzwiebel

1/2 rote Zwiebel

Chiliflocken

2 TL Sesam

2 TL gemischte Körner

2 EL Rotweinessig

1 EL Zuckerrübensirup + 1 EL Honig

Zitronenabrieb und -saft

100 g Feta 

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Do it:

Kartoffeln schälen und in ca. 2 cm kleine Würfel schneiden. In Salzwasser ca. 10 Min. kochen. Knoblauch, Zwiebeln fein würfeln und Zitrone abreiben. Saft auspressen. Kartoffeln abgießen und abtropfen lassen. In einer Pfanne mit ca. 4 EL Öl auf mittlerer bis hoher Stufe ca. 8 Min. goldbraun braten. Nach der Hälfte der Zeit Zwiebeln, Knoblauch zugeben. Mit Salz, Pfeffer und Chili würzen.

Sesam und Körner fettfrei in einer Pfanne anbraten, bis sie anfangen zu duften. Honig und Sirup zugeben. Mit ca.
3 EL Zitronensaft und Essig ablöschen. Kurz aufkochen und vom Herd ziehen. Mit Salz, Pfeffer würzen und evtl mit etwas Zucker abschmecken. Kartoffeln mit Dressing vorsichtig mischen, Feta zerbröseln und darüberstreuen.

Toll schmeckt der Salat auch, wenn ihr etwas Rucola unterhebt und mit etwas süßem Senf verfeinern. Yammi!!!

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Wer es ein bisschen abwechslungsreich will, macht den Salat einfach mit einer Mischung aus Süß- und normalen Kartoffeln.

Und nu Reingehaun`!

Ein bisschen Kalle zur Weihnachtszeit…

Moin,

morgen ist’s soweit und wir alle verfallen dem (Fr)esswahn. Fett Ente, Gans, Kartoffeln, Knödel, Rotkohl und dicker dicker Nachtisch. Klar, wer kann da schon widerstehen, aber ich muss sagen, auch wenn’s was für sich hat danach mit Fressnarkose auf dem Sofa zuliegen und gefühlt um 8 Uhr einzuschlafen, ist man doch oft 2 Tage danach noch fertig. Da habe ich mir geschworen, für die Tage zumindest vorzusorgen und einen Extra-Vorrat an Salatvariationen ranzuschaffen. Also mal ein paar meiner Bücher durchgeblättert und los ging’s. Der Jamie hat’s drauf, sodass ich mich für einen Salat aus seinem 15 Minuten Kochbuch entschied. Leicht abgewandelt natürlich.

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Den Salat nenne ich Kalle, denn gestern kam mir eine Erinnerung an einen ehemaligen (vielleicht auch immer noch) Kumpel, der den coolen Namen Kalle trägt. Kalles sind eigentlich immer coole, lässige Typen und kurzzeitig kam mit der Gedanke mein erstes Kind, was natürlich ein Junge, der surfen liebt, wird Kalle zu nennen. Passt perfekt zu einem im VW Bulli rumhängenden Typen, der den Mädels reihenweise den Kopf verdreht, aber im Herzen ein GUTER ist.

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Da diese Vorstellung in nächster Zeit nicht in die Tat umgesetzt wird und ich momentan meinen Blog wohl als mein „Baby“ bezeichnen kann, kann ich doch wohl auch meinem Essen Namen geben, oder? Ich finde die Formulierungen: Bulgur an Brokkoli, verfeinert mit Zitrone und Minze mit einem Hauch… blaaaa! einfach anstrengend und außerdem, wenn man nicht erkennt was drin ist, ist doch eh irgendwas falsch gelaufen. (Obwohl man hier den Bulgur wirklich schlecht erkennt, seh‘ ich ein).

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Kalle für 2 Personen:

1/2 Brokkoli

1 Bund Radieschen

2 Lauchzwiebeln

2 Stiele grob gehackte Minze

1 Hähnchenbrustfilet (ca. 200 g)

150 g Bulgur

Salz, Pfeffer

Olivenöl

2 EL roter Balsmaicoessig

1 Zitrone

Rohrzucker

Joghurt

Harissa (Würzpaste) oder Paprikapulver

Zubereitung:

Brokkoli in Röschen teilen, in Salzwasser ca. 3-4 Min. kochen (zugedeckt). 2 Pfannen mit Öl startklar (starke Hitze) machen. Hähnchen auf ein Backpapier legen, zuklappen und mit einem Nudelholz oder Topf/Pfanne flach klopfen (ca. 1,5 cm). Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver würzen und im heißen Öl ca. 3 Minuten pro Seite goldbraun braten. Inzwischen Brokkoli mit einer Schaumkelle aus dem Wasser holen und kurz abtropfen lassen, in der anderen Pfanne ca. 3-4 Min. braten. 1/2 Zitrone schälen und grob zerteilen. Bulgur mit Zitronenstücken im Brokkoliwasser ca. 7 Min. mit Deckel garen. Lauchzwiebeln und Radieschen in Scheiben schneiden. Hähnchen grob zerrupfen (am besten noch warm, dann lässt es sich besser zerteilen). Bulgur, Radieschen, Lauchzwiebeln, Minze  in einer Schüssel mischen. Mit Essig, Öl, Zitronensaft, Zucker, Salz und Pfeffer anmachen. Hähnchen und Brokkoli zugeben. Joghurt mit etwas Harissa mischen und Salat damit anrichten. Und reinhaun‘ !!!!

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Die Milch macht’s

Kindheitserinnerung gefällig – natürlich ein wenig aufgepimpt 😉

Milchreis ist nicht nur was für Kinder, nein, auch für uns „sogutwie“ Erwachsene ist es immer wieder eine Freude und ein Schmaus diesen körnigen Reis, schön schlotzig mit irgendeinem Topping zu sich zuführen. Alles ist möglich: der Klassiker, für mich kaum zu schlagen, Zimt und Zucker! Obst aller Art, eingekocht oder frisch aufgeschnitten! Milchreis aus dem Ofen mit Baiser gratiniert… und und und!

Ich muss sagen, ich hatte immer Probleme ihn nicht anbrennen zulassen. Ständig Rühren, Hitze reduzieren, wieder erhöhen, ohne Deckel, mit Deckel…. Wahhhhh! Aber nach jahrelanger Übung (vielleicht ist auch endlich ein vernünftiger Herd am Start) klappt es jetzt einwandfrei und das nur mit minimalem Aufwand.

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Perfekter Milchreis in 30 Minuten geht so:

125 g Milchreis
500 ml Milch
1 TL Zucker
TK-Beerenmischung nach Belieben
eine Handvoll Cornflakes
3 EL Zucker
1 EL Mandeln
1 EL Haselnüsse
1 TL Kakao
Zimt und Zucker nach Belieben
Zubereitung: 
Milch und Zucker aufkochen (nicht bis über den Rand, sondern nur so, dass sich die Milch schon leicht abhebt), Milchreis zugeben und 20 Minuten bei niedriger Hitze (max. Stufe 1 bei 3 Stufen) mit Deckel köcheln. Zwischendurch 1-2 mal umrühren. Anschließend vom Herd ziehen und 10 Minuten ohne Hitze quellen lassen. Beeren erwärmen und mit etwas Stärke (oder Vanillepuddingpulver) binden. Zucker in einer Pfanne karamellisieren. Mandeln und Haselnüsse grob hacken. Mit Cornflakes und Kakaopulver zum Karamell geben. Verrühren und auf ein Backpapier geben. Kurz abkühlen lassen. Alles zusammen anrichten und nach Belieben mit Zucker und Zimt garnieren.
Die Beeren bringen Säure, der Crunch und der Milchreis die Süße. Wer es lieber sehr süß mag, macht in die Beeren auch ein wenig Zucker mit zu. Den Crunch könnt ihr auch toll morgens im Müsli essen oder einfach mit Kuvertüre einkochen und kleine extrafeine Chococrossies machen.
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Und ja, da kommen Kindheitserinnerungen hoch. Und ich glaube ganz fest, dass das bei jedem, der Milchreis isst, so passiert. Oder?
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Ich hasse Rosenkohl…

Tachchen,

ich weiß, es ist ein komischer Titel, aber es stimmt ich bin wirklich kein Fan von Rosenkohl – wenn es einen definierten Antifan geben würde dann wäre es eine kurze Beschreibung von mir 😛 Aber wie man uns allen wohl früh eingetrichtert hat, ist man ab und an gezwungen „zuvor“ gehasstes nochmal zu probieren – weil man sich sonst kein dauerhaftes Urteil bilden darf. Quatsch denke ich, denn Grünkohl rühre ich schon seit ich 5 bin nicht mehr an. Es ist widerlich, riecht komisch und die Kombi mit einer Art Mettenden ist einfach nix für mich. Das einzige was ich mit mache sind Grünkohl-Fahrten, aber auch nur, weil ich dann mit Grund einen Trinken kann. 😉 Aber was erzähl ich von Grünkohl es geht ja um den kleinen, feinen Rosenkohl.

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Also dank meiner Mutter die immer wieder sagte: „Ach probier doch mal, vielleicht schmeckt es dir ja?!“ Meist kam von mir nur die Antwort: „ich will meinen Ketchup“ – aber heute dachte ich mir ich begebe mich mal auf eine „Probier Abscheuliches Kulinarik“, und modifiziere es so, dass es dir schmeckt. Eine echte Herausforderung, aber bis heute gelungen. Also probiert doch mal! Und für alle die Rosenkohl lieben ist’s eh ein Genuss!

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Gebratener Rosenkohl-Salat mit Granatapfel

Für 2 Portionen braucht ihr:

1 Beutel Rosenkohl (ca. 500 g)

1 großen Granatapfel

1-2 EL Butter

Zitronensaft und etwas -abrieb

Salz, Pfeffer

1 TL Senf

2 EL Balsamicoessig

2 EL Olivenöl

1-2 TL brauner Zucker

2-3 Baconscheiben

evtl.Chiliflocken

Zubereitung

Rosenkohl ca. 5 Minuten in Salzwasser kochen. Granatapfelkerne aus der Schale holen (am besten mit einem Löffelrücken auf die Schale klopfen, dann geht’s ganz gut). Rosenkohl abgießen und gut abtropfen lassen. Butter in einer Pfanne erhitzen, Rosenkohl zerteilen und in die Butter geben, ca. 3-4 Min. anbraten, mit Zucker bestreuen, salzen, pfeffern und mit ca. 1 EL Zitronensaft ablöschen. Mit Granatapfelkernen in eine Schüssel geben, vermischen, mit Essig, Salz, Pfeffer, Zucker, Senf, Zitronenabrieb, Öl verfeinern. Pfanne auswischen und Bacon darin auslassen (evtl. auf Krepppapier abtropfen lassen), zerteilen. Salat anrichten, mit Baconstücken belegen und alles verputzen!!!

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Giovanni lässt grüßen!!!

Bei grauem, tristen Wetter sehnt man sich logischerweise nach Urlaub, Sonne und tollem Essen auf irgendeiner Holzterrasse. Grund genug ein bisschen Urlaubsflair einziehen zulassen. In der Küche war es dank Dauerbetrieb des Ofens fast so warm wie am Strand von Barcelona…naja nicht ganz ;P

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Es gibt Pizza… eine grüne Pizza! Nein, nicht grün in Form von Dinkel oder Vollkornboden.. ich meine mit grünem Gemüse drauf! Also Pizzateig gemacht, eine Tomatensoße, die 45 Minuten vor sich hingeköchelt hat und Zucchini, Spinat und Lauchzwiebeln geschnippelt. Parmesan oben drauf und ab in den Ofen (Rezept siehe unten). Ich kann nur sagen: Yammi! Echt lecker und der Teig ist mir ungelogen noch nie so gut gelungen. Der Belag kann natürlich nach Belieben ausgetauscht werden. Toll schmeckt’s auch mit Ziegenfrischkäse oder Feta überbacken. Passt super zum Spinat.

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Spinat-Pizza

Für 2 Pizzen

300 g Mehl (am besten nimmt man extra Pizzamehl z.B. von Aurora)

1 1/4 TL Trockenhefe

250 ml lauwarmes Wasser

je eine Prise Zucker und Salz

3 EL Olivenöl

Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde in die Mitte machen und Rest Zutaten hineingeben und alles mit einem Löffel vermengen. Dann mit den Händen auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem geschmeidigen Teig kneten. Wieder in die Schüssel geben und mind. 1 Stunde an einem warmen Ort (mit einem feuchten Handtuch abgedeckt) gehen lassen.

3 Knoblauchzehen

1 rote Zwiebel

2 EL Olivenöl

2 EL Tomatenmark

500 g Pizzatomaten

Salz, Pfeffer, Zucker

1 EL Balsamicoessig

evtl. Chiliflocken

Inzwischen Knoblauchzehen und rote Zwiebel fein würfeln. In Olivenöl anschwitzen. Tomatenmark zugeben, kurz mitrösten und mit Pizzatomaten (Dose) ablöschen. Mit Salz, Pfeffer, Zucker, Balsamicoessig würzen und ca. 30-45 Min. (es reichen auch 10 Minuten, aber so wird sie noch intensiver) köcheln lassen. Ab und zu umrühren und zum Schluss erneut abschmecken. Ich habe noch Chili zugegeben, damit’s ordentlich Bums hat 😛

Spinat aus dem TK-Fach holen und leicht antauen lassen, oder kurz in der Pfanne erhitzen. 1/2 Zucchini längs in Scheiben und anschließend in feine Streifen schneiden. 3 Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden. Pizzateig halbieren und zwei Pizzen mit Mehl ausrollen, Tomatensoße darauf verteilen und mit Zucchini, Spinat und Lauchzwiebeln belegen. Salzen und Pfeffern. Parmesan reiben und Pizza damit bestreuen.

Pizza im vorgeheizten (220°C Ober-und Unterhitze) auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech auf der untersten Schiene ca. 10 Minuten backen, dann auf die mittlere bis obere Schiene verlegen und nochmals 10 Minuten backen. Dann eine Handvoll Rucola oben drauf und schon sind 2 knusprige Pizzen verzehrfähig.

Reingehaun‘

Lust auf…

Dank meines 6 monatigen Aufenthalts in der zünftigen Stadt München, hatte ich die Gelegenheit bei einer fantastischen Food-Zeitschrift ein Praktikum zu machen. Die besten Bilder, die besten Rezepte und ein klasse Team haben mich dazu gebracht, wirklich jeden Monat das Heft zukaufen : LUST AUF GENUSS. Ich kann es echt empfehlen, keine Schleichwerbung sondern pure Überzeugung! Probiert’s mal aus. Ich habe die panierten Birnenscheiben auf Wintersalat probiert. Waren ratz fatz weg und sau lecker. Erst dachte ich „Ob Birnen in Parmesankruste schmecken?!“. Aber ich und die restliche Kombo die zu Besuch war fanden es fabulös.

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Hier kommt alles zusammen was der Herbst/Winter zu bieten hat und macht sich auch toll als Vorspeise für beispielsweise die Festtage. Also Mutti mach dich auf was gefasst „dies Jahr koche ich“ 😛

Für 2 Personen:

2 reife Birnen

4 EL geriebener Parmesan

4-5 EL Paniermehl

4 EL Mehl

1 Ei

Zitronensaft

Öl zum „Frittieren“ (ca. 50 ml)

Salz, Pfeffer

1/2 Radicchio

75 g Spinatsalat oder Rucola

50 g gewürfelten Speck

eine Handvoll Walnüsse

3 EL Olivenöl

Schuss Weißwein oder 2 EL heller Balsamicoessig

1 EL Honig

Birnen schälen und in ca. 1-1,5 cm dicke Scheiben schneiden (ruhig mit Stiel). Paniermehl und Parmesan in einem Teller mischen. 2 weitere Teller mit Mehl und verquirltem Ei vorbereiten. Dann Birnen mit Zitronensaft beträufeln und nacheinander durch Mehl, Ei und Käse-Paniermehl ziehen. Panade gut andrücken. Öl in einer Pfanne erhitzen (darf fast rauchen) und Birnen darin ca. 2-3 Minuten goldbraun ausbacken. Salat kleinzupfen, auf 2 Teller verteilen. Walnüsse und Speck in einer Pfanne anbraten, mit Weißwein ablöschen. Honig und Öl zufügen und vom Herd nehmen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Vinaigrette über den Salat geben und Birnenscheiben darauf drapieren und ab in den Mund!

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Liebe Grüße an meine tollen, unvergesslichen Ex-Kollegen 😉

Das Schwein in mir ist ein besserer Koch!

Auf den gestrigen Tag hab ich mir regelrecht n Loch innen Bauch gefreut, denn endlich mal ein ganzer nicht vollgeproppter Tag an dem man ganz gemächlich kochen, shooten und Chili-Billy machen kann. So kam es, dass ich nach Pinterest-Suchanfragen ständig Bilder von Food-Trucks gesehen habe…und was verkaufen die immer, naja zu 80%… ja richtig! BURGER! Da dachte ich mir, versuch ich mich doch auch mal an sonem „für 80 Stunden“ im Ofen Fleisch, auch Pulled Pork genannt. Also Zettel raus und Einkaufsliste geschrieben, es sei mir nachzusehen, dass nicht genau das im Wagen landete, was drauf stand, aber so is das nun mal bei Konsumkindern, die nichts anderes so gut können wie Internetshops leer kaufen oder in Einkaufzentren rumhängen um sagen wir mal „was nicht immer Sinnvolles zu kaufen“. Einkaufzettel hin oder her, ich hatte eine wichtige Sache in meinem Plan vergessen, nämlich, dass es nicht reicht wenn ich das Fleisch am Abend vorbereite und gleich morgens innen Ofen schiebe, denn die 1,3 kg Schweineschulter braucht 5-6 Stunden, bis das Fleisch wirklich so geil vom Knochen fällt, wie man es von den tollsten Burgern kennt. Das Schwein wäre also erst um ca. 15 Uhr fertig gewesen…und ikke hab bis jetzt eben nur ein provisorisches Mini-Fotostudio, wo ich auf Tageslicht angewiesen bin. Und der liebe Winter bringt die Dunkelheit halt schon sehr früh wieder 😛 MIST!

Gut, also Plan geändert, und erst am Sonntag Pulled-Pork-Burger fertiggestellt.

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Und glaubt mir, es war gar nicht so leicht das butterzarte Fleisch vor dem Besuch des Wochenendes zu retten! Ständig…oh ich nehm nur n bisschen, ok? Auf das Ja, hat aber keiner gewartet, so musste ich heute eben mit nur noch 1 kg Fleisch hantieren :O Natürlich musste auch ein selbstgemachtes Brötchen her, eigene Burgersoßenkreation, selfmade Krautsalat und Deluxe-Röstkartoffeln.

Und seht selbst was dabei rausgekommen ist.

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PULLED PORK (zerrupfte, göttlich, schmackhafte Schweineschulter) reicht für ca. 10-12 kleine Burger

1-2 kg Schweineschulter ( mit Knochen)

Senf (süßer und mittelscharfer)

Meersalz, Pfeffer

Backofen auf 160° C (Ober- und Unterhitze) Schweineschulter kräftig würzen und mit Senf einstreichen. In einen Bräter geben und mit Alufolie abdecken. Im Ofen ca. 5-6 Stunden garen. Zwischenzeitlich (nach 2-3 Stunden) etwas Wasser zugießen, damit das Fleisch immer in seinem Bratensaft und etwas Wasser liegt. Sobald sich das Fleisch mit der Gabel einfach abzupfen lässt, ist es fertig und perfekt! Dann entweder über Nacht in einer Barbecue Soße einlegen oder pur nutzen.

Die anderen Rezepte folgen…soll ja spannend bleiben 🙂

DELUXE-RÖSTKARTOFFELN (derbe knusprig, fettig und lecka!!!!)

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KRAUTSALAT (auch für den Burger, aber auch geil alleine)

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BURGER-BUNS

(Rezept geklaut von der besten Bloggerin Schrägstrich Kochbuchautorin Schrägstrich Fotografin – What Katie ate)

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Und jetzt macht euch schon mal ans Fleisch!! Denn hier geht es definitiv um ein sehr sehr leckeres Stück Fleisch! Ein Hoch auf Niedriggarmethoden!!!

Reingehaun` !!!

Tomaten sind mein Obst

Wie oft sag ich mir: „Man, iss doch nicht dauerhaft alles mit Tomaten“ Aber wenn es darum geht was neben Zitronen nicht im Einkaufwagen fehlen darf, dann sind’s Tomaten. Und ich pfeife drauf in welcher Form. Kirschtomaten, Dosentomaten, in Tuben gepresste Tomaten oder die nach Urlaub riechenden Strauchtomaten…Sie dürfen auf einem guten Burger, in Nudelsoßen oder auf dem morgendlichen Brot nicht fehlen. So kam es, dass ich von der Arbeit kam und es schon gefühlt viel zu spät war noch n Aufriss am Herd zu starten. Mal ganz ehrlich? Gute Ernährung hin oder her…wer hat wirklich Bock sich abends noch um ein „vernünftiges“ Mahl zu kümmern. Also müssen manchmal einfach die einfachen Dinge reichen – und um so besser wenn sie dann auch noch das „Kopfeigene was koche/esse ich immer wieder“ um einen Punkt erweitern, weil’s sooo lecker war!

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Ich habe mich auch schonmal an einem selbstgemachten Fladenbrot versucht, aber leider ist die angestrebte Fluffigkeit nicht aufgetreten, trotz ca. 34 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen. In der Zeit wäre unser eins schon bis… moment…Flensburg zu Fuß gegangen. höhö…Also Fluffigkeit…tja, die trat nicht auf und daher sorge ich eben dafür, dass sowas wie Aufbackbrötchen, für ein schnelles überbackenes Baguette, Brot und Fladenbrot oder Ciabatta im Vorratsraum auf seinen krossen Moment wartet. So kam es, dass ich mir ein Fladenbrot mit selbstgemachter Pestocreme und Tomaten machte. Nennen wir es mal Sizilianischer Knabbertraum (bissel zu hoch gegriffen, aber alle Frauen werden mir Recht geben im Leben macht Übertreibung anschaulich):

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Zutaten für 2 Personen:

1/2 Fladenbrot

250 g Tomaten (am besten Cherry…nicht Sherry!!!)

1 Bund Basilikum

100 g Crème fraîche

2 EL Pinienkerne (oder Mandeln)

30-50 ml Olivenöl

2 Knoblauchzehen

Parmesan nach Belieben (ca. 2 EL)

Meersalz, Pfeffer, Chili

1/2 TL Zucker

einige Spritzer Zitronensaft

1 TL Balsamicoessig

3-4 Thymianstiele 

Fladenbrot aufschneiden. Basilikumblätter mit Pinienkernen, Olivenöl, grob zerteiltem Knoblauch und Parmesan pürieren bis eine „pestoartige Konsistenz entsteht“ (ggf. noch etwas Olivenöl zugeben, toll auch: Chiliöl). Mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken und gut unterrühren. Das Fladenbrot mit Crème fraîche bestreichen, salzen und pfeffern. Pesto schlierenartig darauf verteilen. Tomaten halbieren und mit der Schnittfläche nach oben darauf legen. Erneut würzen, mit 1/2 TL Zucker bestreuen und mit etwas Zitronensaft und Balsamicoessig beträufeln. Im Ofen bei 220° (Umluft) ca. 10 Min. kross backen. Nach der Hälfte der Zeit einige Thymianstiele auf die Tomaten legen. FETTIG! Ja fettig auch ein wenig, aber naja Fett ist Geschmacksträger und liest man sich neueste Studien (HEEEEIIDDEE!!!, müsst ihr nicht verstehn ;)) durch ist Fett ja auch verdammt gesund und viel viel besser als sein Ruf!!! Und Butter erst….

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So ich hoffe ihr haut ordentlich rein 😉