Für die Seele und alles andere: Nudeln!

Würde es nicht sowas wie die Wissenschaft geben, die alles unerdenkliche prüft und beweist, würden wir einfach immer noch rätseln warum um Gotteswillen wir Nudeln so heftig lieben. Sie machen glücklich, zufrieden, total satt bis zur absoluten Fressnarkose und sind soooooo vielfältig. Ach jaaa, ich könnte jeden Tag ein Loblied auf sie singen, aber dann würde mein Low Carb Konto keine Lobeshymnen mehr auf mich singen. Dann nimmt der, von mir verhasste, Kosename „Specky Becky“ noch wahre Züge an. Nein, nein… in Maßen sind Nudeln ja auch o.k. Dafür dann eben an dem Tag keine Tafel Schoki hinterher (sondern nur mini-Mars, die fallen nicht so ins Gewicht). Jetzt erkenne ich endlich den Sinn hinter einem Essenstagebuch…man sieht beim Aufschreiben, wieviel man in sich reingestopft hat. Immer diese Erkenntnis…wird völlig überschätzt!

 

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Um nun vollends happy zu werden, schnappte ich mir die noch übrigen Tomaten und packte sie auf ein Blech, kurz mit Balsamicoessig beträufelt, mit Zucker bestreut, mit Meersalz und Pfeffer gewürzt – und schwupps ab in den Ofen (240°C, obere Schiene) für ca. 10 Minuten, bis sie so leicht aufgeplatzt sind, der Balsamicoessig schon erstarrt vor Hitze und die Sträuche schon leicht verkohlt. Der Wahnsinn!!!

Dazu eine Handvoll Spaghetti, al dente natürlich (also keinesfalls länger als 7 Minuten) gekocht und 1 Hähnchenbrustfilet gebraten. Der Clou: Keine heftig, fettige Soße sondern einfach nur hauchdünne Knoblauchscheiben, die man am liebsten so wegsnacken wollen würde, Chili, nicht zu knapp und bestes Olivenöl. Jaaa….kurz um: aglio olio!!! I know! But… so klingst nach mehr und nicht nach dem billigsten Gericht auf der Karte, bei dem ein Restaurant die absolut höchste Rendite einfährt!

Bei mir heißen sie: Spaghetti in Knoblauchöl mit Balsamico-Tomaten (und Hähn’schen)

 

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von oben und von vorne… NUDELN

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So geht’s für 2:

300-400 g Strauchtomaten

2 TL Balsamicoessig

6-7 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer, Zucker

150-200 g Hähnchenbrust

1 EL Rapsöl

250 g Spaghetti

3 Knoblauchzehen

1 getrocknete Chilischote

Basilikumstreifen zum Garnieren

 

Zubereitung:

Ofen auf 240° C vorheizen.

Tomaten waschen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Mit Balsamicoessig, 1 EL Olivenöl, Meersalz, Pfeffer und etwas Zucker würzen. Im heißen Ofen ca. 10 Minuten backen.

Hähnchenbrust salzen und pfeffern. In 1 EL Öl ca. 8 Minuten rundherum (in eine großen Pfanne) anbraten und herausnehmen.

Nudeln nach Packungsanweisung al dente garen. Etwas Nudelwasser auffangen. Knoblauch schälen und in sehr feine Scheiben schneiden. 3 EL Olivenöl in die Pfanne geben und Knoblauch und getrocknete Chilischote (leicht zerbröselt) im Öl anschwitzen.

Nudeln zugeben und alles schwenken. Nudelwasser und restliches Öl unterheben, kräftig mit Salz, Pfeffer würzen und köcheln/braten.

Alles zusammen anrichten und mit Basilikum bestreuen. (Den Strauch der Tomaten besser entfernen, sieht zwar auf’m Foto schön aus, schmeckt aber beschis…!)

 

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Und dann heißt es: Ganz schnell wegputzen, sonst droht die Smybiose aus Öl/Nudelwasser/Knoblauchsaft und leicht geschmolzenen Tomaten dahin zu sein.

Wenn ihr Nudeln auch so liebt wie ich, dann teilt diesen Beitrag 😛

 

 

 

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Wat von der Rübe da…..BIDDE!

Ich gestehe, ich finde den Winter, was Saisonalität und die Vielfalt von Gemüse angeht, eher so mittel gut. Deshalb freue ich mich auch riesig, dass der Frühling kommt.

Zum einen habe ich keine Vorliebe für Grünkohl und schon gar keine Vorliebe zum täglichen Steckrüben futtern. Nicht falsch verstehen, ich finde man kann aus allem etwas machen, aber ich seh es nun mal nicht ein, bzw. schaffe es einfach nicht Gerichten trotzdem mit Tomaten, Fenchel und Salate einen sommerlichen Touch zugeben. Mir gefällt die leichte, frische und nicht so deftige Küche besser. Woher das kommt? Keine Ahnung, vielleicht muss ich da meiner Mutti ein wenig die Schuld geben – sorry Mum! Zuhause wurde sehr deutsch gekocht und das hieß: Rouladen, Braten, Rotkohl, Rosenkohl, Schweineschnitzel, Kartoffeln. Nudeln habe ich eigentlich nur als Alternative, von Mutti liebevoll „Extrawurst“ genannt, bekommen, wenn es mal wieder „stippgrütze“ gab. Diese war die grässlichste Essenerfahrung in meinem Leben – sieht aus wie graupiges Mett und riecht angebraten so prägnant, dass es einem vergeht. Aber meine Eltern haben es auf Graubrot geliebt. Tja, so hat nun mal jeder seine Vorlieben. Aber meine Vorliebe war an einem solchen Tag: RAUS! Nudeln mit Tomatensoße habe ich dann wohl das erste Mal mit 18 selber gekocht und gemerkt, dass man diese ja auch mit frischen Tomaten bzw. Dosentomaten machen kann, anstatt Tüte auf und Rühren 🙂 Ja, ich habe für eine Foodfanatikerin relativ spät am Herd gestanden. Ich habe mich nie dafür interessiert, wie Gulasch zubereitet wird, oder wo die Lebensmittel herkommen. Obwohl, zu Beginn meines Lebens hatten wir noch den Garten hinterm Haus voll mit Erbsen, Tomaten und Salat. Oh ja… ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen. Wieviel Erbsen habe ich einfach aufgepuhlt und aufgefuttert. Und später war die Verwunderung groß, wo die alle hin sind. Tja…verputzt! Ätsch… Erbsen gibts leider noch nicht auf’m Markt, aber der Isemarkt in Hamburg ist n Knaller. Denn dort gibt es, unter eine Brücke gelegen, alles was das Herz begehrt. Auch tolle Salatvariationen aus unseren Nachbarländern. Da spielt der Rezeptekopf verrückt 🙂 Da ich noch nie mit Portulak, oder Kubaspinat oder Postelein hantiert habe musste es diesmal eine Handvoll davon sein. Einen Stand weiter gab’s dann Millionen von unterschiedlichsten Rüben, die alle in meinen Jutebeutel wanderten. Rote, gelbe, geringelte, knubblige! Wunderbar, da springt mein Kochherz direkt höher. Also war klar, ab mit denen in die Röhre und schön mit Nudeln zu einem leckeren Gericht zaubern.

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So geht’s für 2 Personen:

Je 1 gelbe, orangene, lila Rübe

je 1 gelbe und rosa Ringelbete

2 Knoblauchzehen

1 rote Zwiebel

2-3 EL Olivenöl

2 EL Zitronensaft

Salz, Pfeffer, Rohrzucker

200 g Tagliatelle

50 g Schinkenwürfel

125 g Crème fraîche

1 guter Schluck Sherry

1 Bund Postelein

evtl. Parmesan

Zubereitung:

Die bunten Dinger in dünne Scheiben hobeln. Knoblauch pressen. Zwiebel in feine Ringe schneiden. Knoblauch mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Zucker vermengen. Öl zugeben. Alles mit den Rüben und Zwiebel mischen und auf’s Backblech geben. Im heißen Ofen ca. 20 Minuten garen und ggf. einmal wenden.

Inzwischen die Nudeln in reichlich Salzwasser al dente garen.

Schinken mit etwas Öl in der Pfanne auslassen. Mit Sherry ablöschen und Crème fraîche unterrühren. Kräftig mit Salz, Pfeffer, Zucker würzen abschmecken.

Nudeln mit Gemüse und Soße anrichten. Portulak waschen und Pasta mit einer Handvoll garnieren.

Wer mag, so wie ich, hobelt noch etwas Parmesan dazu.

Guten Hunger!

Tipp: Wer keine Lust auf rot/lila/gelbe Finger hat, zieht sich am besten ein paar Einmalhandschuhe an. Den Hobel am besten direkt einweichen oder mit Zitrone abreiben.

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Du Nudel, du!

Wer kennt das nicht – wenn’s mal schnell gehen muss kommen Nudeln aufn Tisch. Aber mal ehrlich, es gibt definitiv nix geileres als Nudeln. So kommt es ca. 5 mal in der Woche dazu, dass es bei mir Nudeln gibt. Perfekt als „nix Richtiges mehr im Vorratsschrank“-Essen oder als fantastische kreative Sache bei der man sich mal so richtig ausleben kann. Denn Nudeln, sei es aus Hartweizengrieß, aus Mais, aus Eier oder was weiß ich, sind sehr dankbar. Ich habe mir die letzten Jahre angewöhnt nicht mehr Nudeln mit Soße sondern Soße mit Nudeln zu essen. Im Klartext: Macht den Gemüseanteil größer als die Ration Nudeln und das wichtigste der letzten Jahre: Eine gute Tomatensoße ist nur gut, wenn Sie lange genug eingekocht wurde!! Aber zu dem Thema bald mehr, denn mein alleralleraller liebstes Gericht der Welt sind nun mal Nudeln mit Tomatensoße, mal scharf mal weniger scharf! Aber lassen wir das, denn es geht um die Resteverwertung und den Genuss nach ein wenig Geschnippel und Gekoche. Kurz nach dem Vorratscheck war klar, dass es Tortiglioni mit ner Pilzsoße geben würde.

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Es streiten sich die Geister, wenn es darum geht, ob man das Nudelwasser vorm Kochen oder erst später salzen sollte – mal ehrlich, völlig latte! Durch vorheriges salzen verändert sich nur der Siedepunkt des Wassers, aber um wieviel… bestimmt gerade mal 30 sek. Und das ist nun echt egal! Besser als ganz zu vergessen das Salz rein soll. Und immer dran denken ca. 1 TL pro Liter Wasser. Und lasst die Nudeln schwimmen! Bloß nicht n Topf mit ca. 4,5cm Durchmesser für 250 g Nudeln…,jaja Übertreibung, seh ich ein! Aber liebe Männer, wir Frauen übertreiben nun mal, damit es für euch anschaulich wird und ihr uns ernst nehmt!

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Ich habe mir angewöhnt, fast das gesamte Gemüse (z. B. bei Currys, Soßen oder Sonstigem) separat anzubraten, damit das Gemüse halbwegs bissfest bleibt und nicht mittels Zunge einfach am Gaumen zerdrückt werden kann. Das muss nun wirklich nicht sein, dann kann man auch den Fertigprodukte-Scheiß in sich reinstopfen – kommt ungefähr aufs Selbe raus! Also fing ich an, die Pilze, je nach Größe zu halbieren oder zu vierteln und dann mit reichlich Kräutern (TK Kräutermischung italiano) in etwas Butter anzubraten. Danach ab zur Seite damit und die restlichen Zutaten im Bratfett der Pilze anzuschwitzen- so habt ihr den genialen Geschmack der Pilz-Röstaromen immer dabei! Das verwendete Pesto ist der Knaller, wirklich! Ja, ich gebe es zu ich habe das Pesto gekauft. Es kommt oft zum Einsatz, wird jedoch gestreckt, wo draufgeschmiert oder sonst wie zweckentfremdet. Ich liebe das Pesto von Aldi a la Calabrese. Kostet gerade mal 1,19 und macht Tomatensoßen, Sandwiches oder Dips zu einem Erlebnis. Also immer auf Vorrat haben!!!!

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Um nicht ausschweifend zu werden, hier jetzt das Rezept!

Riesen-Nudeln mit Kräuterpilzen in einer feinen Pestosoße oder kurz: Nudeln mit Soße!

Zutaten für 2 Leutz:

Ca. 200 g Nudeln (z.B. Tortiglioni)

2 Knoblauchzehen

1 Schalotte

250 g braune Champignons

2 EL Olivenöl

1 TL italienische TK-Kräuter

1 EL Butter

300 g Cherrytomaten

2-3 EL Calabrese-Pesto (z. B. von Aldi)     Alternativ könnt ihr auch Tomatenmark verwenden

200 ml Sahne

Salz, Pfeffer, Zucker

2 EL Zitronensaft

Zubereitung:

Nudeln nach Anweisung kochen. Pilze je nach Größe halbieren oder vierteln. Knoblauch schälen und würfeln. Schalotte ebenfalls würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen und Pilze darin ca. 5 Minuten anbraten. Hälfte des Knoblauchs zu den Pilzen geben, kurz mit anschwitzen, Kräuter und Butter zugeben und Pilze darin
ca. 1-2 Minuten schwenken. Pilze in einen Teller geben und beiseitestellen (evtl. mit Alufolie abdecken). Knoblauch, Schalotten ins Bratfett geben. Pesto zugeben, anschwitzen. Mit Zitronensaft, etwas Nudelwasser und Sahne ablöschen, aufkochen und ca. 4 Minuten köcheln. Tomaten halbieren und zugeben. Erneut 2 Minuten köcheln lassen. Alles mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Pilze zugeben und erwärmen. Nudeln mit Gemüsesoße anrichten. Gegebenfalls,…NEEEEEEINNNN…auf jeden Fall mit Parmesanhobeln garnieren und mindestens 1 riesen Teller wegrandalieren!!!!

BELLA ITALIA! Eine Ode an die besten Esser der Welt…

Praktisch so ein Freund, der einem ab und an einfach Bücher aus seinem eigenen Verlag mitbringt. Wenn es dann noch Kochbücher sind, freu ich mich doppelt- denn was ist schöner, als neue Inspiration zu schnuppern. So kam es, dass ich letzte Woche das etwas andere Kochbuch „Divertimento in Cucina“ an Land gezogen habe. Ein Buch komplett ohne Bilder, sondern nur illustriert und voller italienischer Geschichten von Oma, Mutti und der Lust am Essen. Der Großteil der Rezepte ist super simpel und typisch italienisch. Das Tolle: Mit dem zugehörigen EarBook (mit einem Code runterzuladen) zieht das totale südländische Feeling ein. Denn hier bekommt was auf die Ohren: klassische italienische Musik. Immer geht das auf keinen Fall, sonst dreh ich durch, aber für den heutigen Kochprozess, gerade mal 10 Minuten, hab ich mir gern die volle Dröhnung gegeben 😉

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Da heute Sonntag ist und keine Chance zum einkaufen entschied ich mich für Tagliatelle mit Zitronen-Parmesan-Sauce. Los ging’s: Mukke an, Nudeln ins Wasser geschmissen, Zitronenduft verbreitet und alles zusammengemischt. Yammi!!!

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Tagliatelle al limone

Zutaten für 2 Personen:

200 g Tagliatelle (al dente gegart)

Abgeriebene Schale von 1 unbehandelten Zitrone

Saft von 1 unbehandelten Zitrone

Basilikum

30-40 g Parmesan

100 ml Olivenöl

Zitronenschale und -saft mit Parmesan in einer Schüssel mischen. Olivenöl unter Rühren zugießen und Mischung ruhen lassen. Nudeln in reichlich Salzwasser al dente garen, abgießen und etwas abkühlen lassen. Lauwarm mit der Parmesan-Zitronen-Mischung vermengen. Mit Salz, Pfeffer und Basilikum würzen.

Und jetzt: Reingehaun‘ !

Schmeckt herrlich frisch, ein Hauch von Sommer und Nudeln sind sowieso das Geilste! Also Probiert doch mal, es dauert gerade mal 10 Minuten. Ein Extra-Kick durch ein paar Chiliflocken für alle die es gern scharf mögen.

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