Giovanni lässt grüßen!!!

Bei grauem, tristen Wetter sehnt man sich logischerweise nach Urlaub, Sonne und tollem Essen auf irgendeiner Holzterrasse. Grund genug ein bisschen Urlaubsflair einziehen zulassen. In der Küche war es dank Dauerbetrieb des Ofens fast so warm wie am Strand von Barcelona…naja nicht ganz ;P

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Es gibt Pizza… eine grüne Pizza! Nein, nicht grün in Form von Dinkel oder Vollkornboden.. ich meine mit grünem Gemüse drauf! Also Pizzateig gemacht, eine Tomatensoße, die 45 Minuten vor sich hingeköchelt hat und Zucchini, Spinat und Lauchzwiebeln geschnippelt. Parmesan oben drauf und ab in den Ofen (Rezept siehe unten). Ich kann nur sagen: Yammi! Echt lecker und der Teig ist mir ungelogen noch nie so gut gelungen. Der Belag kann natürlich nach Belieben ausgetauscht werden. Toll schmeckt’s auch mit Ziegenfrischkäse oder Feta überbacken. Passt super zum Spinat.

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Spinat-Pizza

Für 2 Pizzen

300 g Mehl (am besten nimmt man extra Pizzamehl z.B. von Aurora)

1 1/4 TL Trockenhefe

250 ml lauwarmes Wasser

je eine Prise Zucker und Salz

3 EL Olivenöl

Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde in die Mitte machen und Rest Zutaten hineingeben und alles mit einem Löffel vermengen. Dann mit den Händen auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem geschmeidigen Teig kneten. Wieder in die Schüssel geben und mind. 1 Stunde an einem warmen Ort (mit einem feuchten Handtuch abgedeckt) gehen lassen.

3 Knoblauchzehen

1 rote Zwiebel

2 EL Olivenöl

2 EL Tomatenmark

500 g Pizzatomaten

Salz, Pfeffer, Zucker

1 EL Balsamicoessig

evtl. Chiliflocken

Inzwischen Knoblauchzehen und rote Zwiebel fein würfeln. In Olivenöl anschwitzen. Tomatenmark zugeben, kurz mitrösten und mit Pizzatomaten (Dose) ablöschen. Mit Salz, Pfeffer, Zucker, Balsamicoessig würzen und ca. 30-45 Min. (es reichen auch 10 Minuten, aber so wird sie noch intensiver) köcheln lassen. Ab und zu umrühren und zum Schluss erneut abschmecken. Ich habe noch Chili zugegeben, damit’s ordentlich Bums hat 😛

Spinat aus dem TK-Fach holen und leicht antauen lassen, oder kurz in der Pfanne erhitzen. 1/2 Zucchini längs in Scheiben und anschließend in feine Streifen schneiden. 3 Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden. Pizzateig halbieren und zwei Pizzen mit Mehl ausrollen, Tomatensoße darauf verteilen und mit Zucchini, Spinat und Lauchzwiebeln belegen. Salzen und Pfeffern. Parmesan reiben und Pizza damit bestreuen.

Pizza im vorgeheizten (220°C Ober-und Unterhitze) auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech auf der untersten Schiene ca. 10 Minuten backen, dann auf die mittlere bis obere Schiene verlegen und nochmals 10 Minuten backen. Dann eine Handvoll Rucola oben drauf und schon sind 2 knusprige Pizzen verzehrfähig.

Reingehaun‘

Tomaten sind mein Obst

Wie oft sag ich mir: „Man, iss doch nicht dauerhaft alles mit Tomaten“ Aber wenn es darum geht was neben Zitronen nicht im Einkaufwagen fehlen darf, dann sind’s Tomaten. Und ich pfeife drauf in welcher Form. Kirschtomaten, Dosentomaten, in Tuben gepresste Tomaten oder die nach Urlaub riechenden Strauchtomaten…Sie dürfen auf einem guten Burger, in Nudelsoßen oder auf dem morgendlichen Brot nicht fehlen. So kam es, dass ich von der Arbeit kam und es schon gefühlt viel zu spät war noch n Aufriss am Herd zu starten. Mal ganz ehrlich? Gute Ernährung hin oder her…wer hat wirklich Bock sich abends noch um ein „vernünftiges“ Mahl zu kümmern. Also müssen manchmal einfach die einfachen Dinge reichen – und um so besser wenn sie dann auch noch das „Kopfeigene was koche/esse ich immer wieder“ um einen Punkt erweitern, weil’s sooo lecker war!

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Ich habe mich auch schonmal an einem selbstgemachten Fladenbrot versucht, aber leider ist die angestrebte Fluffigkeit nicht aufgetreten, trotz ca. 34 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen. In der Zeit wäre unser eins schon bis… moment…Flensburg zu Fuß gegangen. höhö…Also Fluffigkeit…tja, die trat nicht auf und daher sorge ich eben dafür, dass sowas wie Aufbackbrötchen, für ein schnelles überbackenes Baguette, Brot und Fladenbrot oder Ciabatta im Vorratsraum auf seinen krossen Moment wartet. So kam es, dass ich mir ein Fladenbrot mit selbstgemachter Pestocreme und Tomaten machte. Nennen wir es mal Sizilianischer Knabbertraum (bissel zu hoch gegriffen, aber alle Frauen werden mir Recht geben im Leben macht Übertreibung anschaulich):

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Zutaten für 2 Personen:

1/2 Fladenbrot

250 g Tomaten (am besten Cherry…nicht Sherry!!!)

1 Bund Basilikum

100 g Crème fraîche

2 EL Pinienkerne (oder Mandeln)

30-50 ml Olivenöl

2 Knoblauchzehen

Parmesan nach Belieben (ca. 2 EL)

Meersalz, Pfeffer, Chili

1/2 TL Zucker

einige Spritzer Zitronensaft

1 TL Balsamicoessig

3-4 Thymianstiele 

Fladenbrot aufschneiden. Basilikumblätter mit Pinienkernen, Olivenöl, grob zerteiltem Knoblauch und Parmesan pürieren bis eine „pestoartige Konsistenz entsteht“ (ggf. noch etwas Olivenöl zugeben, toll auch: Chiliöl). Mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken und gut unterrühren. Das Fladenbrot mit Crème fraîche bestreichen, salzen und pfeffern. Pesto schlierenartig darauf verteilen. Tomaten halbieren und mit der Schnittfläche nach oben darauf legen. Erneut würzen, mit 1/2 TL Zucker bestreuen und mit etwas Zitronensaft und Balsamicoessig beträufeln. Im Ofen bei 220° (Umluft) ca. 10 Min. kross backen. Nach der Hälfte der Zeit einige Thymianstiele auf die Tomaten legen. FETTIG! Ja fettig auch ein wenig, aber naja Fett ist Geschmacksträger und liest man sich neueste Studien (HEEEEIIDDEE!!!, müsst ihr nicht verstehn ;)) durch ist Fett ja auch verdammt gesund und viel viel besser als sein Ruf!!! Und Butter erst….

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So ich hoffe ihr haut ordentlich rein 😉

BELLA ITALIA! Eine Ode an die besten Esser der Welt…

Praktisch so ein Freund, der einem ab und an einfach Bücher aus seinem eigenen Verlag mitbringt. Wenn es dann noch Kochbücher sind, freu ich mich doppelt- denn was ist schöner, als neue Inspiration zu schnuppern. So kam es, dass ich letzte Woche das etwas andere Kochbuch „Divertimento in Cucina“ an Land gezogen habe. Ein Buch komplett ohne Bilder, sondern nur illustriert und voller italienischer Geschichten von Oma, Mutti und der Lust am Essen. Der Großteil der Rezepte ist super simpel und typisch italienisch. Das Tolle: Mit dem zugehörigen EarBook (mit einem Code runterzuladen) zieht das totale südländische Feeling ein. Denn hier bekommt was auf die Ohren: klassische italienische Musik. Immer geht das auf keinen Fall, sonst dreh ich durch, aber für den heutigen Kochprozess, gerade mal 10 Minuten, hab ich mir gern die volle Dröhnung gegeben 😉

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Da heute Sonntag ist und keine Chance zum einkaufen entschied ich mich für Tagliatelle mit Zitronen-Parmesan-Sauce. Los ging’s: Mukke an, Nudeln ins Wasser geschmissen, Zitronenduft verbreitet und alles zusammengemischt. Yammi!!!

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Tagliatelle al limone

Zutaten für 2 Personen:

200 g Tagliatelle (al dente gegart)

Abgeriebene Schale von 1 unbehandelten Zitrone

Saft von 1 unbehandelten Zitrone

Basilikum

30-40 g Parmesan

100 ml Olivenöl

Zitronenschale und -saft mit Parmesan in einer Schüssel mischen. Olivenöl unter Rühren zugießen und Mischung ruhen lassen. Nudeln in reichlich Salzwasser al dente garen, abgießen und etwas abkühlen lassen. Lauwarm mit der Parmesan-Zitronen-Mischung vermengen. Mit Salz, Pfeffer und Basilikum würzen.

Und jetzt: Reingehaun‘ !

Schmeckt herrlich frisch, ein Hauch von Sommer und Nudeln sind sowieso das Geilste! Also Probiert doch mal, es dauert gerade mal 10 Minuten. Ein Extra-Kick durch ein paar Chiliflocken für alle die es gern scharf mögen.

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Frisch vom Feld…

Maiskolben (1 von 1)

Inspirationen vom Feld (und vom Werbeplakat)

Heute war bei mir in Pankow Markt und ich habe mich extra früh aus dem Bett gequält um n paar schöne Gemüsesorten abzugreifen. Und direkt neben dem Marktplatz ist ein großes Einkaufcenter, welches ein großes Werbeplakat von Kentucky fried chicken angeschlagen hatte. Auch wenn das Zeug da vollkommen verwerflich ist, schmeckts fantastisch! Und ich habe nur gute Erinnerungen an nächtliche Besuche mit Beuten wie: Maiskolben mit Salz und Butter oder n fetten Eimer Chickenflügel. Wir brauchen jetzt wirklich nicht anfangen meine damaligen Sünden zu beurteilen, zum Glück kommt ja fast jeder mal zur Besinnung. Auf jeden Fall hatte ich unverzüglich Bock auf Maiskolben- ewig nicht gegessen und vermisst!

Kirschen (1 von 1)-2

Also zack Maiskolben an einem der süßen Stände gesucht und gefunden. Mit Tomaten, Zitronen, Kirschen und Rucola in den Korb gepackt und ab nach hause. Natürlich wäre es zu simpel euch und mir Maiskolben mit  Butter und Salz vorzusetzen, also hatte ich Bock auf ne andere Variante. Und wie ihr seht, ist dabei eine süß-salzige Verführung raus geworden. ich war selbst überrascht wie geil es schmeckt. Also einfach mal ausprobieren. Zeit braucht ihr nur ca. 10 Min. einplanen- geht mega schnell!

Guten Hunger 😉

Was ihr für Gebratenen Maiskolben mit Kirschchutney auf Rucola braucht:

  • Maiskolben
  • 1-2 EL Butter
  • 1/2 rote Zwiebel
  • 1 EL Zitronensaft
  • eine Handvoll Kirschen
  • eine Handvoll Rucola
  • Salz, Pfeffer und etwas Zucker
  • evtl. etwas Mango-Chutney (muss aber nicht ;)) und Basilikum
  • Zahnstocher zum Essen

Kirschen waschen und entsteinen, grob zerteilen. Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Beides mit 1 El Butter im Topf ca. 5-10 Min. köcheln. Währenddessen Maiskolben in etwas Öl oder Butter ca. 5 Min. anbraten (ihr könnt die Dinger auch im Ofen, im Topf oder in der Mikrowelle zubereiten). Basilikum hacken, zu den Kirschen geben und 1 EL Mangochutney zufügen. Dann mit Salz, Pfeffer und Zucker verfeinern.

Rucola waschen, trocken schütteln und grob zerzupfen. Auf einen Teller geben, würzen, Maiskolben darauf drapieren, salzen und anschließend mit Kirschchutney beträufeln.

Reingehaun‘!

Nudelsalat geht immer, würd ich sagen…

Sommer-Salat

Sommer-Salat

Oder?

Man glaubt es kaum, aber ich kam direkt aus dem Sardinienurlaub und hatte ein riesen Verlangen nach Nudeln. Klar- das hat man ständig, aber auf Sardinien, gab es zu meiner Überraschung nicht ganz so viele geile Nudelgerichte wie gedacht. Tja und so war es, das ich nach 2 mal Penne arrabiata für je 10 Euro. Man bedenke, dass die Dinger hier fast das billigste auf der Karte sind, die Nase voll hatte von ungeilen Nudeln. Kaum gelandet gab’s dann n riesen Einkauf Nudeln in jeder Sorte, Tomaten aus der Dose-die einfach unersetzlich sind!!!! und alles mögliche was so grad im Angebot war.

Und was kam bei rum: Dieser fabulöse Nudelsalat und noch so einiges mehr…

Zutaten für 2 Personen

200 g Fusillinudeln

1/2 Steinofenbaguette

1/2 Bund Rucola (ca. 70 g)

250 g Cocktailtomaten

3-4 EL Olivenöl

2 Knoblauchzehen

2 EL Balsamico-Essig

50 ml Gemüsebrühe

100 g Feta

1 rote Zwiebel

1/2 Glas schwarze Oliven

Salz, Pfeffer und Chiliflocken

Nudeln nach Packungsanweisung zubereiten.

Baguette im Ofen ca. 10 Min. aufbacken. Und anschließend in Stücke zupfen.

Rucola waschen und grob zerzupfen. Tomaten je nach Größe halbieren oder vierteln und in etwas Olivenöl kurz schmoren. Knoblauch fein hacken und zugeben. Mit Balsamico und Brühe ablöschen. Rote Zwiebel in feine Ringe schneiden. Oliven grob hacken.

Nudeln abgießen, kalt abschrecken und etwas abkühlen lassen. Anschließend mit Tomaten, Oliven, Zwiebeln und Rucola mischen. Mit Öl, Essig beträufeln und Feta mit den Händen darüber zerbröseln. Unterheben.

Alles mit Salz, Pfeffer, Chiliflocken und frischem Basilikum würzen.

Auf Tellern anrichten und mit Brotstücken bestreuen.

Reingehaun‘!