Ein Stück Fleisch als bester Liebesbeweis!

Wer noch nicht mitbekommen hat, dass Valentinstag ist, hat Schwein gehabt! Denn mal ehrlich, von allen Ecken lächeln einen kleine Engelchen von rot-goldenen Kärtchen an, oder es gibt die 20tausendste Sonderedition von Ferrero in Herzform…denn nur so kann man seiner Liebsten oder seinem Liebsten zeigen wie sehr man ihn oder sie liebt. Ich verstehe sehr gut, dass Frauen sich wünschen mal einen Liebesbeweis zu bekommen, denn mal ehrlich wem ist es schon ausreichend, wenn Müll raus bringen der einzige etwas versteckte „Ich liebe dich“-Beweis ist. Doch irgendwie ist es auch einfach schade, dass sich dies auf einen Tag im Jahr beschränken soll oder muss. Genau an dem Tag ist „Friede, Freude, Eierkuchen“ angesagt und beide müssen sich ganz viel Mühe geben und der Teufel soll los sein, wenn er keine Blumen besorgt hat. Der Valentinstag ist für diejenigen gut, die sich und ihren Liebsten an den anderen 364 Tagen im Jahr nicht dazu kriegen sich mal ins Zeug zu legen. Da ich wohl auch ab und an zu denjenigen gehöre, die zu selten ein „ich liebe dich, weil du mich vollkommen machst“ über die Lippen bringen, habe ich mich für eine Liebe geht durch den Magen Variante entschieden. Es stellte sich die Frage, was genau ihn bzw. den MANN glücklich macht. Die Antwort war klar: Ein geiles Stück Fleisch! Also Rinderhüftsteak beim Fleischer geholt und eine wunderbar cremige Pfeffer-Weinbrand-Soße dazu diniert. Sehr selbst!

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Rinderhüftsteak mit Pfeffer-Weinbrand-Soße und Kartoffelwedges für 2 Personen:

600 g Kartoffeln

Olivenöl

Thymian

Salz, Pfeffer

2 Rinderhüftsteak (je ca. 150-200 g)

1 Schalotte

1 Knoblauchzehe

1 EL Butter

2 EL Weinbrand

400 ml Rinderbrühe

50 ml Sahne

1 TL rosa Pfefferbeeren

Zubereitung:

Backofen auf 220° C vorheizen. Kartoffeln waschen, in Spalten schneiden und in einer Schüssel mit 2-3 EL Öl, Salz, Pfeffer und einigen Thymianblättern mischen. Alles auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und im Ofen ca. 30 Minuten goldbraun backen. Inzwischen Schalotte und Knoblauch sehr fein würfeln. 1 EL Butter und 1 EL Öl im Topf erhitzen und Schalotten, Knoblauch darin anschwitzen. Mit Rinderbrühe, Weinbrand ablöschen und ca. 10-15 Minuten einköcheln lassen. Steaks salzen, pfeffern und mit Olivenöl einreiben. In einer heißen Pfanne auf mittlere bis hoher Stufe ca. 4 Minuten rundherum braten. Je nach gewünschtem Garzustand. Anschließend in Alufolie wickeln und kurz ruhen lassen. Rosa Pfefferbeeren und Sahne in die Soße geben, nochmals kurz aufkochen und mit Salz, Pfeffer abschmecken. Alles zusammen anrichten und wegrandalieren! Yammie!

Tipp: Ihr könnt das Fleisch auch nur 1 Minute scharf anbraten und anschließend im Ofen bei ca. 150°C noch 10 Minuten fertig garen. Jedoch hier etwas unglücklich, weil die Kartoffeln bei einer anderen Temperatur gegart wurden und der Ofen viel zu heiß ist.

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Zumindest habe ich hiermit meinen Männe für’s nächste Jahr besänftigt, was das Liebe-Haben-Wollen angeht! Was habt ihr euch einfallen lassen? Oder findet ihr den Valentinstag sinnfrei?

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Brötchenhimmel…Danke Donna!!!

Der Titel ist Gesetz, denn dies wird eine Ode an Donna Hay. Wenn es um Essen, Styling, Kochbücher, neue innovative Ideen rund um den Koch- und Backhimmel geht, ist sie definitiv die Beste! Eine Frau, nein eine Ikone in der Kochbuchliteratur! Da ich das Styling ebenso liebe, und ich ja bekanntlich noch in den Kinderschuhen stecke, was Foodstyling angeht, ist sie ab jetzt meine Lehrerin. Heißt für mich: Buch her, auswählen und versuchen es ähnlich nachzustylen und zu kochen.

Zum Glück steht Frau Hay für schnelle, einfache, frische und sexy Küche 🙂 Also ging es los: Es sollte irgendwas Brotmäßiges zu nem Salat sein. Also fiel die Wahl auf: Thymian-Knoblauch-Brötchen mit Käse.

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Frischer Thymian, der den ganzen Raum erfüllt. Hartkäse der so würzig schmeckt, als wäre man direkt auf der Alm. Und Küstenkracher-Brötchen, die sowieso schon derbe lecker sind. Und die altbewerte beste geschmacksgebende Zutat der Welt: Butter!!! Jeder der mich kennt, weiß, dass ich eigentlich in alles was ich esse Knoblauch zugebe. Tja, aber mal ehrlich, erstens verhilft es dazu, den Geruch von anderen, Knoblauchessenden nicht mehr als unangenehm wahrzunehmen und zweitens schmeckt er einfach fantastisch. Ich finde es gibt nichts geileres als ein bisschen Öl erhitzen, Knoblauch leicht anschwitzen und den Geruch quasi zu inhalieren. Und ob man nun Tomaten, Fenchel, Fleisch oder Nudeln darin schwenkt – ist vollkommen lachs! Besonders beliebt ist die Zugabe von Knoblauch beim Fleisch anbraten oder marinieren. Scharf anbraten, etwas Butter in die Pfanne, 2 angedrückte Knoblauchzehen dazu und das Fleisch mit dem Butter-Knoblauchfett immer wieder leicht überschütten. So nimmt das Fleisch eine tolle Farbe an und schmeckt fabulös!

So ist es auch mit Brot. Eingestrichen mit selbstgemachtem Knoblauchöl, oder mit leckerer Aioli. Yammie! Diesmal sollte der Knoblauch aber in der Butter lande, zusammen mit 1 Schalotte, Tomatenmark und Murray River Salz von Pfeffersack und Söhne („ich liebe es“). Danke an Max, der mir dieses geniale Salz näher gebracht hat. Es reicht ein Hauch und jedes Essen glänzt mit einem natürlichen Geschmacksverstärker!

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So geht’s für 4 Brötchen:

4 kleine Brötchen
4 Scheiben Greyerzer
4-8 Stiele Thymian
Salz, Pfeffer
2 Knoblauchzehen
1 Schalotte
1-2 TL Tomatenmark
ca. 100 g weiche Butter

Brötchen mit einem Brotmesser einschneiden, aber nicht bis ganz unten. Ofen auf 200° C vorheizen. Schalotte und Knoblauch fein würfeln. Beides mit Butter, Salz, Pfeffer, Tomatenmark vermischen. In die Brötchenritzen schmieren, Käse und Thymian ebenfalls hineingeben. Im Ofen ca. 10-12 Minuten backen, bis der Käse schon verlaufen ist. Thymian vorm Essen entfernen. Passt toll, zu einem Tomatensalat mir Rucola und Öl-Essig-Vinaigrette.

Und jetzt: Weg damit!

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Süß, süßer…Batate!

Moin,

entschuldigt bitte, dass es die letzte Zeit etwas ruhiger geworden ist, aber es hat sich bei mir beruflich ziemlich viel verändert, sodass ich zur “Neusortierung” gezwungen war. Manche Menschen verstehen einfach nicht, dass die persönliche Freiheit ein großes Stück, nein ein riesen Stück wichtiger für einen sein sollte. Und Jonglieren mit Personen unnötig und unschön ist. Ich werde definitiv niemals verstehen, dass man einen leidenschaftlichen Menschen einschränken möchte, damit er wie in einem Zahnrad vor sich hin arbeitet ohne nach links oder rechts zu weichen. Einfach schade!!! Aber wie heißt es immer so schön: Wenn irgendwo eine Tür zu geht, geht eine andere auf!!! Und bei mir steht sie zum Glück sperrangelweit offen, sodass ich einen Dank in den Süden schicke 😉 Ganz ehrlich, manchmal braucht man einen Tritt in den Allerwertesten, und sollte seine Träume nicht immer vor sich her schieben und auf den perfekten Zeitpunkt warten. Der kommt nämlich niemals und auch kaltes Wasser ist Wasser in dem man schwimmen kann.

Aber genug der “Schwafelei”!!! Heute war tolles Wetter und somit hatte ich fantastische Voraussetzungen für gutes Licht beim Shooten. Ich weiß nicht, wer von euch schonmal versucht hat Kumpir zumachen. Eine große Kartoffel zu finden, die sich wunderbar füllen lässt. Daher habe ich mich gleich für Süßkartoffeln entschieden, die bekanntlich größer ausfallen als unsere heimischen Kartöffelchen. Zugegeben, es dauert relativ lange bis die Dinger gar sind, aber für den finalen Geschmack lohnt es sich allemal.

Zur Info: Kumpir ist eine warme Ofenkartoffel, die mit verschiedenen Toppings garniert wird. Viel frisches Gemüse + lecker würzige Soße.

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So geht’s:

2 mittelgroße Süßkartoffeln

Butter

1 Scheibe Gouda (mittelalt)

125 g Bulgur

2 Tomaten

2 EL Tomatenmark

Salz, Pfeffer, Zucker

1-2 EL Zitronensaft

1 TL Harissa

1 Handvoll Rucola

Petersilie

1/2 Gurke

1/2 rote Zwiebel

1 Knoblauchzehe

Soße:

100 g Schafskäse

3-4 EL Milch

Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Zubereitung:

Ich habe die Kartoffel mit Schale ca. 20 Min. in Salzwasser vorgekocht. Den Ofen auf 225° C vorgeheizt, Kartoffel aufgeschnitten, mit der Gabel leicht ausgekratzt und mit Gouda und Butter gemischt und im Ofen nochmal ca. 15-20 Min. gebacken (geht auch in Alufolie gewickelt). Die Garzeit richtet sich sehr nach der Größe der Batate, testet einfach mit einem Messer ob sie innen auch schon gar ist. Inzwischen 125 g Bulgur nach Packungsanweisung zubereiten. Tomatenmark, gehackter Knoblauch, 1 EL Butter, Harissa, gehackte Petersilie unterrühren. Gurke und Tomaten in feine Würfel schneiden und unterheben. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft abschmecken. Schafskäse mit Milch glattrühren, mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.

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Kartoffel mit Bulgursalat, Rucola und Schafskäse-Dip anrichten. Mit Zwiebelringen garnieren. Und jetzt auslöffeln!

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Die haben’s mir angetan…

Dies Wochenende war wunderbar lang, denn ich hatte den Freitag frei und konnte es Samstagmorgen kaum fassen, dass es erst Samstag war und man das ganze Wochenende noch vor sich hatte. Bombastisch, oder wie jemand anderes sagen würde: GROßartig! Da mein Freund seine Ausbildung bestanden hatte, war dieses Wochenende allerdings nicht von Fotografie, Essen oder Rezepte entwickeln geprägt, sondern wurde einzig und allein für die Dinge, die einen am nächsten morgen ärgern, genutzt. Wir wollen das hier jetzt nicht breittreten, aber trotzdem fühle ich mich heute ein wenig gerädert und frage mich wo der Sonntag hin ist 😛

Um wenigstens eine sinnvolle Tat heute zu tun, dachte ich mir es wäre wieder Zeit für einen dadam…. Blogeintrag!

Ja, ich gebe es zu, ich habe an einem Tag zwei Rezepte mit Kichererbsen-Buletten bzw. Falafel gemacht und zwar letztes Wochenende, weil es schon abzusehen war, das dies Wochenende kaum Zeit dafür bleiben würde. Daher dachte ich mir letztes Wochenende wenn ich schonmal Falafel mache, dann doch gleich ordentlich auskosten. Und da ich gefühlt 20 Stück von den Dingern hatte, war eh klar, dass die 2-3 Tage gegessen werden würden. Aber natürlich in unterschiedlichen Varianten. So kam es, dass ich eine derbe scharfe Tomatensoße ca. 40 Min. einkochen ließ (das ging wunderbar nebenbei) und dazu gab’s Falafel, Rucola, Lauchzwiebeln, Brot und Joghurt. Simpel, aber geil! Um nicht zu sagen asshorny (LG an Heide) = arschgeil!

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Ich gestehe: scharfe Tomatensoße ist definitiv mein Paradestück, denn diese habe ich meiner Meinung nach perfektioniert. Vielleicht nicht für jeden, aber ich liebe sie abgöttisch! Denn sei es zu lecker Brot, Nudeln, Hähnchen oder einfach als Sugo für Bratkartoffeln (so findet man sein MOJO).

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Falafel-Teller mit ganz viel Bähm:

3 Knoblauchzehen

1 rote Zwiebel

Olivenöl

1 EL Tomatenmark

1 Schuss Weißwein (kann auch durch etwas Zitronensaft ersetzt werden)

1 Dose Tomaten

1 getrocknete Chili

Salz, Pfeffer, Zucker

1 EL Balsamicoessig (dunkel)

2 Lauchzwiebeln

2-3 Stiele Petersilie

ca. 6 EL Joghurt

pro Person ca. 4-5 Falafeln (Rezept siehe Ein Sandwich für alle Fälle)

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Zubereitung:

Knoblauch fein hacken oder in feine Scheiben schneiden. Zwiebel fein würfeln. 3 EL Öl in der Pfanne erhitzen und beides darin ca. 1 Minute unter Rühren anschwitzen. Tomatenmark zugeben und mit anrösten (ca. 30 sek.), dann mit Weißwein ablöschen, kurz köcheln lassen und Tomaten zugeben. Chili mit den Fingern oder dem Messer zerkleinern und zugeben. Alles mit Balsamico, Salz, Pfeffer und ca. 1 TL Zucker würzen und ca. 30-40 Min. köcheln lassen. Zwischendurch immer mal wieder umrühren und ggf. noch etwas Wasser zugeben (wenn ihr es mit Nudeln esst, dann einfach etwas Nudelwasser zugeben). Das Geheimnis ist definitiv nur das Eingekoche!!! Die beste Tomatensoße braucht nun mal Zeit. Zum Schluss könnt ihr noch etwas Olivenöl rüberträufeln und nochmals abschmecken. Und glaubt mir Tomaten brauchen immer Säure und Süße, daher der Essig/Wein und der Zucker. Mit einer Handvoll gewaschenem Rucola in eine Schüssel geben. Lauchzwiebeln in Ringe schneiden und mit Falafeln dazugeben. Alles nochmal mit Salz, Pfeffer würzen und mit etwas Joghurt (evtl. mit Zitronensaft verfeinert) und gehackter Petersilie anrichten.

Dazu schmeckt Brot, denn das saugt die übrige Soße auf dem Teller fantastisch auf! Ich hatte ein gekauftes mit Zwiebeln.

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Und nu : REINGEHAUN‘ !!!!

Ein Sandwich für alle Fälle!

Es war Freitag und ich überlegte mir, was ich am Wochenende kochen sollte. Klar war, es sollte wieder geshootet werden- und da Sturm und Regen von Petrus geschickt wurden, musste es ein dankbares Essen sein. Dankbar im Sinne, von „alle Zutaten, die übrig bleiben können auch anderweitig verwenden werden“ und „es sieht trotz beschissenem Licht fabulös aus“ 😉 Und Burger, Sandwiches oder übermäßig belegte Brote sind meiner Meinung nach, nach Tomaten das dankbarste „Food“ für Fotos. Also Sonntag eklig früh aufgestanden und Küche ins Chaos versetzt. Ich hatte nur keinen Bock auf Hackfleisch-Buletten, daher habe ich mich für ne vegetarische Variante entschieden. So probierte ich das erste Mal eigene Falafeln bzw. Kichererbsenbuletten herzustellen. Und nach dem ersten völlig daneben gegangen Versuch (viel zu wenig Paniermehl und somit ein Fett-Teig-Gemisch hergestellt, ihhh bah!) klappte es dann echt gut und schmeckte wie vom Dönermann unseres Vertrauens. Abgesehen vom triefenden Fett, denn man kann die Dinger auch in nur 1-2 EL Öl anbraten. Genauso gut und man schmeckt wenigstens noch was von den enthaltenen Zutaten, anstatt nur FETT! Und jaaaa, mir ist bewusst das dieses Sandwich Schrägstrich Burger niemals so in den Mund passt, aber mit den Händen fest zusammen gedrückt und Mund soweit wie nur möglich aufgerissen macht’s möglich! Also probiert’s aus! Und ganz wirklich ehrlich ich versichere euch: Es schmeckt echt genial! Das süße vom Apfel, das knusprige Brot, die geschmorten Zwiebeln und die würzige Falafel machen das Brotding zu einen meiner Favoriten!

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Falafel oder Bulette oder vegetarischer Klops:

Für ca. 8 Stück:

1 Dose Kichererbsen (400 g)

1 Knoblauchzehen

1/2 rote Zwiebel

ca. 50 g Paniermehl (wer möchte kann auch die Hälfte mit geröstetem Sesam ersetzen)

1 Ei

gehackte Petersilie

Salz, Pfeffer, Zucker

und natürlich Zitronen- oder Limettensaft

Zubereitung:

Kichererbsen kurz abspülen und abtropfen lassen. Mit den restlichen Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Pürierstab pürieren (ca. 30 Sek.). Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft abschmecken. Die Konsistenz sollte so sein, dass beim Formen von Bällchen kaum was an den Händen haftet. Dann je nach Größenbelieben ca. 8-10 Bällchen formen und leicht flachdrücken. Portionsweise in 1-2 EL Öl ausbacken.

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Oben drauf für ca. 8 Sandwiches:

10 ml Ketchup + 6 EL grober Senf + 3 EL Majo = Soße

2 Äpfel (am besten n Rotbackigen)

4 Goudascheiben

2-3 große rote Zwiebeln

Salz, Pfeffer, Zucker

16 Scheiben Baguette-Brot (könnt auch Graubrot, Toast oder sontwas nehmen)

Essig

Zubereitung:

Ketchup, Senf und Majo vermischen. Äpfel in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Scheiben mit etwas Zucker bestreuen und in etwas Öl in der Pfanne braten. Goudascheiben halbieren und auf die frisch gebratenen Falafeln geben. Falls sie schon kalt sind oder ihr die vorbereitet habt, dann einfach nochmal kurz mit Oberhitze und Gouda in den Ofen. Zwiebeln in dünne Ringe schneiden und in 3 EL Öl ca. 1-2 Minuten anschwitzen. Mit ca. 2 EL Zucker bestreuen, mit Essig ablöschen, mit Salz, Pfeffer würzen und ca. 5 Min. köcheln lassen.

Brotscheiben ebenfalls in etwas Butter oder Öl kross braten (ca. 30 sek. pro Seite) oder einfach nur toasten 😉 Eine Scheibe mit der Soße bestreichen, mit Falafel-Gouda, Apfelscheibe, Zwiebelringen und Rucola belegen. Brot als Deckel oben drauf. FERTIG!

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Und jetzt reingehaun oder ab in Alufolie und mit zur Arbeit/uni nehmen. Aber Vorsicht: Da fällt schonmal was raus! Aber ist es nicht das beste Essen, wo rumegesaut wird, die Hände abgeleckt werden dürfen und auch wenn das Essen eigentlich schon verputzt ist immer noch kleine Bröckchen aufm Teller liegen – Yammi!

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Ich wünsche euch ne schöne Woche 😉

Du Nudel, du!

Wer kennt das nicht – wenn’s mal schnell gehen muss kommen Nudeln aufn Tisch. Aber mal ehrlich, es gibt definitiv nix geileres als Nudeln. So kommt es ca. 5 mal in der Woche dazu, dass es bei mir Nudeln gibt. Perfekt als „nix Richtiges mehr im Vorratsschrank“-Essen oder als fantastische kreative Sache bei der man sich mal so richtig ausleben kann. Denn Nudeln, sei es aus Hartweizengrieß, aus Mais, aus Eier oder was weiß ich, sind sehr dankbar. Ich habe mir die letzten Jahre angewöhnt nicht mehr Nudeln mit Soße sondern Soße mit Nudeln zu essen. Im Klartext: Macht den Gemüseanteil größer als die Ration Nudeln und das wichtigste der letzten Jahre: Eine gute Tomatensoße ist nur gut, wenn Sie lange genug eingekocht wurde!! Aber zu dem Thema bald mehr, denn mein alleralleraller liebstes Gericht der Welt sind nun mal Nudeln mit Tomatensoße, mal scharf mal weniger scharf! Aber lassen wir das, denn es geht um die Resteverwertung und den Genuss nach ein wenig Geschnippel und Gekoche. Kurz nach dem Vorratscheck war klar, dass es Tortiglioni mit ner Pilzsoße geben würde.

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Es streiten sich die Geister, wenn es darum geht, ob man das Nudelwasser vorm Kochen oder erst später salzen sollte – mal ehrlich, völlig latte! Durch vorheriges salzen verändert sich nur der Siedepunkt des Wassers, aber um wieviel… bestimmt gerade mal 30 sek. Und das ist nun echt egal! Besser als ganz zu vergessen das Salz rein soll. Und immer dran denken ca. 1 TL pro Liter Wasser. Und lasst die Nudeln schwimmen! Bloß nicht n Topf mit ca. 4,5cm Durchmesser für 250 g Nudeln…,jaja Übertreibung, seh ich ein! Aber liebe Männer, wir Frauen übertreiben nun mal, damit es für euch anschaulich wird und ihr uns ernst nehmt!

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Ich habe mir angewöhnt, fast das gesamte Gemüse (z. B. bei Currys, Soßen oder Sonstigem) separat anzubraten, damit das Gemüse halbwegs bissfest bleibt und nicht mittels Zunge einfach am Gaumen zerdrückt werden kann. Das muss nun wirklich nicht sein, dann kann man auch den Fertigprodukte-Scheiß in sich reinstopfen – kommt ungefähr aufs Selbe raus! Also fing ich an, die Pilze, je nach Größe zu halbieren oder zu vierteln und dann mit reichlich Kräutern (TK Kräutermischung italiano) in etwas Butter anzubraten. Danach ab zur Seite damit und die restlichen Zutaten im Bratfett der Pilze anzuschwitzen- so habt ihr den genialen Geschmack der Pilz-Röstaromen immer dabei! Das verwendete Pesto ist der Knaller, wirklich! Ja, ich gebe es zu ich habe das Pesto gekauft. Es kommt oft zum Einsatz, wird jedoch gestreckt, wo draufgeschmiert oder sonst wie zweckentfremdet. Ich liebe das Pesto von Aldi a la Calabrese. Kostet gerade mal 1,19 und macht Tomatensoßen, Sandwiches oder Dips zu einem Erlebnis. Also immer auf Vorrat haben!!!!

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Um nicht ausschweifend zu werden, hier jetzt das Rezept!

Riesen-Nudeln mit Kräuterpilzen in einer feinen Pestosoße oder kurz: Nudeln mit Soße!

Zutaten für 2 Leutz:

Ca. 200 g Nudeln (z.B. Tortiglioni)

2 Knoblauchzehen

1 Schalotte

250 g braune Champignons

2 EL Olivenöl

1 TL italienische TK-Kräuter

1 EL Butter

300 g Cherrytomaten

2-3 EL Calabrese-Pesto (z. B. von Aldi)     Alternativ könnt ihr auch Tomatenmark verwenden

200 ml Sahne

Salz, Pfeffer, Zucker

2 EL Zitronensaft

Zubereitung:

Nudeln nach Anweisung kochen. Pilze je nach Größe halbieren oder vierteln. Knoblauch schälen und würfeln. Schalotte ebenfalls würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen und Pilze darin ca. 5 Minuten anbraten. Hälfte des Knoblauchs zu den Pilzen geben, kurz mit anschwitzen, Kräuter und Butter zugeben und Pilze darin
ca. 1-2 Minuten schwenken. Pilze in einen Teller geben und beiseitestellen (evtl. mit Alufolie abdecken). Knoblauch, Schalotten ins Bratfett geben. Pesto zugeben, anschwitzen. Mit Zitronensaft, etwas Nudelwasser und Sahne ablöschen, aufkochen und ca. 4 Minuten köcheln. Tomaten halbieren und zugeben. Erneut 2 Minuten köcheln lassen. Alles mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Pilze zugeben und erwärmen. Nudeln mit Gemüsesoße anrichten. Gegebenfalls,…NEEEEEEINNNN…auf jeden Fall mit Parmesanhobeln garnieren und mindestens 1 riesen Teller wegrandalieren!!!!

Gebraten statt gepellt: Mein Kartoffelsalat

Man glaubt es kaum, aber heute war draußen mal kein richtiges Shiet-Wetter. Hieß also, ich werde Licht für’s Shooten haben. Also Loch in den Bauch gefreut und geschaut was von der Weihnachtsfeierei so übrig geblieben ist. Zum Glück haben wir den Lieferservice für uns entdeckt. Also kam REWE am Dienstag vor Weihnachten um 7:30 Uhr bei uns vorbei. Schrecklich…denn der Lieferzeitraum war von 7:30-13:30h. Und so optimistisch wie ich bin, sagte ich: Ach, da die aus Altona kommen wird’s wohl eher später-Ja, genau!! Pustekuchen, schön um 7:30 vom netten REWE-Mann ausm Bett geklingelt worden, völlig unvorbereitet ohne Trinkgeld und nur einem geöffneten Auge nahmen wir unseren riesen Einkauf entgegen. Und wie immer alles top! Nein, ich will hier keine Werbung machen, aber muss wirklich sagen, dass es eine super Alternative ist, sich frische, tolle Produkte nach Hause liefern zu lassen. Das einzig doofe, sind die Plastiktüten (ca. die hälfte sind Papiertüten und der Rest Plastik). Daran sollte Rewe wohl noch arbeiten.

Also, dank der Lieferung war noch einiges Brauchbares vorhanden. Sodass ich Lust auf Kartoffelsalat bekam. Kartoffeln haben immer was uriges und schmecken einfach zu fast allem. Und sie schmecken fast allen! Doch muss es immer der in Mayonnaise ertrinkende Pellkartoffelsalat sein, mit Wurst, sauren Gurken etc.??               Nööö!! Ich hatte Bock auf Feta und krosse Kartoffeln.

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Jetzt die Frage, wie style ich es. Ich hatte Bock auf was natürlich anmutendes, sodass ich mich für das Holz vonner Baustelle (pssscht…) entschied. Tolles verwittertes, stabiles, schweres Holz. Ein Traum diese Maserung (sagt man das so?). Die kleine Schüssel hat meine Mum mir geschenkt, sie ist ihr runtergefallen und dann wollte sie sie wegschmeißen- oh nein, bloß nicht! Schon hatte ich sie mir unter den Nagel gerissen. Ihr müsst nämlich wissen, dass ich dauerhaft auf der akribischen Suche nach „Schrott“ bin. Für mich wertvollstes altes Geschirr, Holz, alte Metallplatten oder sonstiges. Aber was erzähl ich, das sind wohl alle Food-Foto-Begeisterten. Neue Tischdecken, glatt polierte Tische wirken einfach nicht…

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Sollte man diesen Salat in einem kurzen Satz beschreiben, dann: Feuriger, süß-saurer Typ trifft feine Zwiebelnote und cremiger Umgebung.

Was ihr für Zwei braucht:

Ca. 400 g Kartoffeln

Salz, Pfeffer

7 EL Olivenöl

2 Knoblauchzehen

1 Lauchzwiebel

1/2 rote Zwiebel

Chiliflocken

2 TL Sesam

2 TL gemischte Körner

2 EL Rotweinessig

1 EL Zuckerrübensirup + 1 EL Honig

Zitronenabrieb und -saft

100 g Feta 

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Do it:

Kartoffeln schälen und in ca. 2 cm kleine Würfel schneiden. In Salzwasser ca. 10 Min. kochen. Knoblauch, Zwiebeln fein würfeln und Zitrone abreiben. Saft auspressen. Kartoffeln abgießen und abtropfen lassen. In einer Pfanne mit ca. 4 EL Öl auf mittlerer bis hoher Stufe ca. 8 Min. goldbraun braten. Nach der Hälfte der Zeit Zwiebeln, Knoblauch zugeben. Mit Salz, Pfeffer und Chili würzen.

Sesam und Körner fettfrei in einer Pfanne anbraten, bis sie anfangen zu duften. Honig und Sirup zugeben. Mit ca.
3 EL Zitronensaft und Essig ablöschen. Kurz aufkochen und vom Herd ziehen. Mit Salz, Pfeffer würzen und evtl mit etwas Zucker abschmecken. Kartoffeln mit Dressing vorsichtig mischen, Feta zerbröseln und darüberstreuen.

Toll schmeckt der Salat auch, wenn ihr etwas Rucola unterhebt und mit etwas süßem Senf verfeinern. Yammi!!!

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Wer es ein bisschen abwechslungsreich will, macht den Salat einfach mit einer Mischung aus Süß- und normalen Kartoffeln.

Und nu Reingehaun`!

Ein bisschen Kalle zur Weihnachtszeit…

Moin,

morgen ist’s soweit und wir alle verfallen dem (Fr)esswahn. Fett Ente, Gans, Kartoffeln, Knödel, Rotkohl und dicker dicker Nachtisch. Klar, wer kann da schon widerstehen, aber ich muss sagen, auch wenn’s was für sich hat danach mit Fressnarkose auf dem Sofa zuliegen und gefühlt um 8 Uhr einzuschlafen, ist man doch oft 2 Tage danach noch fertig. Da habe ich mir geschworen, für die Tage zumindest vorzusorgen und einen Extra-Vorrat an Salatvariationen ranzuschaffen. Also mal ein paar meiner Bücher durchgeblättert und los ging’s. Der Jamie hat’s drauf, sodass ich mich für einen Salat aus seinem 15 Minuten Kochbuch entschied. Leicht abgewandelt natürlich.

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Den Salat nenne ich Kalle, denn gestern kam mir eine Erinnerung an einen ehemaligen (vielleicht auch immer noch) Kumpel, der den coolen Namen Kalle trägt. Kalles sind eigentlich immer coole, lässige Typen und kurzzeitig kam mit der Gedanke mein erstes Kind, was natürlich ein Junge, der surfen liebt, wird Kalle zu nennen. Passt perfekt zu einem im VW Bulli rumhängenden Typen, der den Mädels reihenweise den Kopf verdreht, aber im Herzen ein GUTER ist.

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Da diese Vorstellung in nächster Zeit nicht in die Tat umgesetzt wird und ich momentan meinen Blog wohl als mein „Baby“ bezeichnen kann, kann ich doch wohl auch meinem Essen Namen geben, oder? Ich finde die Formulierungen: Bulgur an Brokkoli, verfeinert mit Zitrone und Minze mit einem Hauch… blaaaa! einfach anstrengend und außerdem, wenn man nicht erkennt was drin ist, ist doch eh irgendwas falsch gelaufen. (Obwohl man hier den Bulgur wirklich schlecht erkennt, seh‘ ich ein).

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Kalle für 2 Personen:

1/2 Brokkoli

1 Bund Radieschen

2 Lauchzwiebeln

2 Stiele grob gehackte Minze

1 Hähnchenbrustfilet (ca. 200 g)

150 g Bulgur

Salz, Pfeffer

Olivenöl

2 EL roter Balsmaicoessig

1 Zitrone

Rohrzucker

Joghurt

Harissa (Würzpaste) oder Paprikapulver

Zubereitung:

Brokkoli in Röschen teilen, in Salzwasser ca. 3-4 Min. kochen (zugedeckt). 2 Pfannen mit Öl startklar (starke Hitze) machen. Hähnchen auf ein Backpapier legen, zuklappen und mit einem Nudelholz oder Topf/Pfanne flach klopfen (ca. 1,5 cm). Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver würzen und im heißen Öl ca. 3 Minuten pro Seite goldbraun braten. Inzwischen Brokkoli mit einer Schaumkelle aus dem Wasser holen und kurz abtropfen lassen, in der anderen Pfanne ca. 3-4 Min. braten. 1/2 Zitrone schälen und grob zerteilen. Bulgur mit Zitronenstücken im Brokkoliwasser ca. 7 Min. mit Deckel garen. Lauchzwiebeln und Radieschen in Scheiben schneiden. Hähnchen grob zerrupfen (am besten noch warm, dann lässt es sich besser zerteilen). Bulgur, Radieschen, Lauchzwiebeln, Minze  in einer Schüssel mischen. Mit Essig, Öl, Zitronensaft, Zucker, Salz und Pfeffer anmachen. Hähnchen und Brokkoli zugeben. Joghurt mit etwas Harissa mischen und Salat damit anrichten. Und reinhaun‘ !!!!

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Die Milch macht’s

Kindheitserinnerung gefällig – natürlich ein wenig aufgepimpt 😉

Milchreis ist nicht nur was für Kinder, nein, auch für uns „sogutwie“ Erwachsene ist es immer wieder eine Freude und ein Schmaus diesen körnigen Reis, schön schlotzig mit irgendeinem Topping zu sich zuführen. Alles ist möglich: der Klassiker, für mich kaum zu schlagen, Zimt und Zucker! Obst aller Art, eingekocht oder frisch aufgeschnitten! Milchreis aus dem Ofen mit Baiser gratiniert… und und und!

Ich muss sagen, ich hatte immer Probleme ihn nicht anbrennen zulassen. Ständig Rühren, Hitze reduzieren, wieder erhöhen, ohne Deckel, mit Deckel…. Wahhhhh! Aber nach jahrelanger Übung (vielleicht ist auch endlich ein vernünftiger Herd am Start) klappt es jetzt einwandfrei und das nur mit minimalem Aufwand.

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Perfekter Milchreis in 30 Minuten geht so:

125 g Milchreis
500 ml Milch
1 TL Zucker
TK-Beerenmischung nach Belieben
eine Handvoll Cornflakes
3 EL Zucker
1 EL Mandeln
1 EL Haselnüsse
1 TL Kakao
Zimt und Zucker nach Belieben
Zubereitung: 
Milch und Zucker aufkochen (nicht bis über den Rand, sondern nur so, dass sich die Milch schon leicht abhebt), Milchreis zugeben und 20 Minuten bei niedriger Hitze (max. Stufe 1 bei 3 Stufen) mit Deckel köcheln. Zwischendurch 1-2 mal umrühren. Anschließend vom Herd ziehen und 10 Minuten ohne Hitze quellen lassen. Beeren erwärmen und mit etwas Stärke (oder Vanillepuddingpulver) binden. Zucker in einer Pfanne karamellisieren. Mandeln und Haselnüsse grob hacken. Mit Cornflakes und Kakaopulver zum Karamell geben. Verrühren und auf ein Backpapier geben. Kurz abkühlen lassen. Alles zusammen anrichten und nach Belieben mit Zucker und Zimt garnieren.
Die Beeren bringen Säure, der Crunch und der Milchreis die Süße. Wer es lieber sehr süß mag, macht in die Beeren auch ein wenig Zucker mit zu. Den Crunch könnt ihr auch toll morgens im Müsli essen oder einfach mit Kuvertüre einkochen und kleine extrafeine Chococrossies machen.
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Und ja, da kommen Kindheitserinnerungen hoch. Und ich glaube ganz fest, dass das bei jedem, der Milchreis isst, so passiert. Oder?
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Ich hasse Rosenkohl…

Tachchen,

ich weiß, es ist ein komischer Titel, aber es stimmt ich bin wirklich kein Fan von Rosenkohl – wenn es einen definierten Antifan geben würde dann wäre es eine kurze Beschreibung von mir 😛 Aber wie man uns allen wohl früh eingetrichtert hat, ist man ab und an gezwungen „zuvor“ gehasstes nochmal zu probieren – weil man sich sonst kein dauerhaftes Urteil bilden darf. Quatsch denke ich, denn Grünkohl rühre ich schon seit ich 5 bin nicht mehr an. Es ist widerlich, riecht komisch und die Kombi mit einer Art Mettenden ist einfach nix für mich. Das einzige was ich mit mache sind Grünkohl-Fahrten, aber auch nur, weil ich dann mit Grund einen Trinken kann. 😉 Aber was erzähl ich von Grünkohl es geht ja um den kleinen, feinen Rosenkohl.

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Also dank meiner Mutter die immer wieder sagte: „Ach probier doch mal, vielleicht schmeckt es dir ja?!“ Meist kam von mir nur die Antwort: „ich will meinen Ketchup“ – aber heute dachte ich mir ich begebe mich mal auf eine „Probier Abscheuliches Kulinarik“, und modifiziere es so, dass es dir schmeckt. Eine echte Herausforderung, aber bis heute gelungen. Also probiert doch mal! Und für alle die Rosenkohl lieben ist’s eh ein Genuss!

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Gebratener Rosenkohl-Salat mit Granatapfel

Für 2 Portionen braucht ihr:

1 Beutel Rosenkohl (ca. 500 g)

1 großen Granatapfel

1-2 EL Butter

Zitronensaft und etwas -abrieb

Salz, Pfeffer

1 TL Senf

2 EL Balsamicoessig

2 EL Olivenöl

1-2 TL brauner Zucker

2-3 Baconscheiben

evtl.Chiliflocken

Zubereitung

Rosenkohl ca. 5 Minuten in Salzwasser kochen. Granatapfelkerne aus der Schale holen (am besten mit einem Löffelrücken auf die Schale klopfen, dann geht’s ganz gut). Rosenkohl abgießen und gut abtropfen lassen. Butter in einer Pfanne erhitzen, Rosenkohl zerteilen und in die Butter geben, ca. 3-4 Min. anbraten, mit Zucker bestreuen, salzen, pfeffern und mit ca. 1 EL Zitronensaft ablöschen. Mit Granatapfelkernen in eine Schüssel geben, vermischen, mit Essig, Salz, Pfeffer, Zucker, Senf, Zitronenabrieb, Öl verfeinern. Pfanne auswischen und Bacon darin auslassen (evtl. auf Krepppapier abtropfen lassen), zerteilen. Salat anrichten, mit Baconstücken belegen und alles verputzen!!!

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